Schweizer Kultur

Schweizer Kantone

Schweizer Seen

Gemeinden

Kontakt

Partner

Wappen Kanton Zürich

Kanton Zürich
Landkarte
 

Home
Akt. Verkehrslage
Busplan Schweiz
Fahrpläne
Hotelsuche
Impressum
Routenplaner
Telefonbücher
Service
Sicherheit
Schweiz-Wetter


Neue Seiten powered by crawl-it
 

 

Der Kanton Zürich ist ein Kanton im Nordosten der Schweiz.

 

Geografie

Der Kanton Zürich liegt grösstenteils im schweizerischen Mittelland und grenzt im Norden an den Kanton Schaffhausen, im Westen an den Kanton Aargau, im Süden an die Kantone Zug und Schwyz, und im Osten an die Kantone Thurgau und St. Gallen. Östlich von Kanton Zürich beginnt die Ostschweiz.

Landkarte Kanton Zürich

Die Lage
© Kanton Zürich

 

Das wichtigste Gewässer ist der Zürichsee und die Limmat, die in Zürich den Zürichsee verlässt um sich dann später in Kanton Aargau mit der Reuss und mit der Aare zu vereinigen und bei Koblenz schlussendlich mit dem Rhein. Der Pfäffikersee und der Greifensee sind bedeutend kleiner, landschaftlich aber um so reizvoller. Die Glatt entwässert das Glatttal, wo diese beiden Seen auch liegen, das Zürcher Oberland und fliesst nahe von Glattfelden im Zürcher Unterland in den Rhein. Die Töss ist ebenfalls ein Bergfluss, der im Zürcher Oberland entspringt und beim Tössegg in den Rhein mündet. Die thurgauische Thur ist auf wenigen Kilometern auch noch ein Zürcher Fluss. Der Rhein bildet die Kantonsgrenze nach Schaffhausen im Norden des Kantons und auch die Staatsgrenze der Schweiz zu Deutschland. Bis zu dem Bau der Eisen- bahn waren die Flüsse und Seen die Hauptverkehrsadern der Schweiz, vor allem für den Warentransport. Und die kleinen, aber wasserreichen Bergflüsse und Bäche des Zürcher Oberlandes bildeten mit ihrer Wasserkraft vor zwei Jahrhunderten auch den Anfang der Schweizer Industrie.

Bevölkerung

Sprachen

Amtssprache des Kantons ist das Deutsche.

Religionen - Konfessionen

Der Kanton Zürich gehört zu den traditionell reformierten Kantonen, da die Stadt Zürich unter Zwinglis Führung die Reformation angenommen und in ihrem ganzen Untertanengebiet durchgesetzt hat. Historische Ausnahmen sind das katholische Dietikon (bis 1803 zum Aargau) und das paritätische Klosterdorf Rheinau.
Infolge starker Zuwanderung (Zürich als Wirtschaftszentrum) und zunehmender Konfessionslosigkeit ist der Kanton heute multireligiös; keine der Gemeinschaften verfügt mehr über eine absolute Mehrheit. Öffentlich-rechtlich anerkannt sind die Evangelisch-reformierte Landeskirche, die römisch-katholische Körperschaft und die christkatholischen (altkatholischen) Kirchgemeinden.

Verfassung

Die geltende Kantonsverfassung datiert von 1869 und wurde seither vielfach geändert. Sie wird gegenwärtig von einem Verfassungsrat einer Totalrevision unterzogen.

Legislative

Gesetzgebende Behörde ist der Kantonsrat, der 180 fest auf vier Jahre vom Volk im Proporzverfahren gewählte Mitglieder zählt.
Dazu hat das Volk selbst direkten Anteil an der Gesetzgebung, indem ihm das Referendums- und das Initiativrecht zukommt. Obligatorische Volksabstimmungen finden bei allen Verfassungsänderungen statt, fakultative Volksabstimmungen bei Gesetzesänderungen, wenn dies von mindestens 5'000 Stimmberechtigten verlangt wird. Volksinitiativen betreffend Änderung der Verfassung oder eines Gesetztes bedürfen der Unterstützung von mindestens 10'000 Stimmberechtigten; sie unterliegen auch dann der Volksabstimmung, wenn sie vom Kantonsrat abgelehnt werden. Zürcherisches Unikum ist die Einzelinitiative: eine einzelne Person kann dem Kantonsrat eine Gesetzes- oder Verfassungsänderung beantragen, und diese ist der Volksabstimmung zu unterbreiten, wenn sie von einer Mehrheit des Kantonsrates unterstützt wird. Für die Behördeninitiative (z. B. von einem Gemeindeparlament ausgehend) gilt das Entsprechende wie für die Einzelinitiative.

Der Kantonsrat ist seit 2003 folgendermassen zusamengesetzt (in Klammern die Resultate von 1999):

  • SVP: 61 (60)Mitglieder
  • SPS: 53 (43)Mitglieder
  • FDP: 29 (35) Mitglieder
  • GP: 14 (11) Mitglieder
  • CVP: 12 (13) Mitglieder
  • EVP: 9 (9)Mitglieder
  • SD: 1 (2) Mitglieder
  • EDU: 1 (1) Mitglied

Exekutive

Vollziehende Behörde ist der Regierungsrat. Er hat sieben gleichberechtigte Mitglieder, wird vom Volk im Majorzverfahren fest auf vier Jahre gewählt und vom alljährlich wechselnden Regierungspräsidenten geleitet.

Die 2004 amtierenden Regierungräte sind:

  • Regine Aeppli (SPS)
  • Verena Diener (Grüne)
  • Dorothée Fritz (FDP)
  • Rita Fuhrer (SVP)
  • Christian Huber (SVP)
  • Ruedi Jecker (FDP)
  • Markus Notter (SPS)

Der Kanton Zürich ist somit derzeit der einzige Kanton, in dem die Frauen in der Regierung die Mehrheit besitzen.

Judikative

Oberste Gerichte sind das Kassationsgericht, das Obergericht, das Geschworenengericht und das Verwaltungsgericht. Diesen untergeordnet sind die Bezirksgerichte und die Friedensrichter. Weitere Gerichte sind das Sozialversicherungsgericht, das Handelsgericht, das Landwirtschaftsgericht, die Arbeits- und die Mietgerichte. Auf kommunaler Ebene gibt es die Friedensrichter.

Gemeinden und Bezirke

Der Kanton Zürich zählt 171 politische Gemeinden, welche die Träger der lokalen Selbstverwaltung sind; so kommt z.B. jeder einzelnen das Recht zu, den kommunalen Steuerfuss selbst festzusetzen. Weitere Gemeindearten sind die Schulgemeinden, die aber zunehmend in die politischen Gemeinden integriert werden, die Zivilgemeinden, deren es nur noch vereinzelte gibt, und die evangelisch-reformierten und römisch- sowie christkatholischen Kirchgemeinden.
Jede Gemeinde gehört zu einem der 12 Bezirke (siehe unten), welche die dezentralen Einheiten der Kantonsverwaltung und somit ohne eigene Autonomie sind.

Wirtschaft

Der Kanton Zürich ist die wirtschaftlich stärkste Region der Schweiz. Um die Stadt Zürich hat sich eine Agglomeration mit über einer Million Einwohnern herausgebildet, die bereits über die Kantonsgrenzen hinausreicht.
Besonders ausgeprägt ist der Finanzplatz mit national und international tätigen Banken und Versicherungen, wo Zürich mit London und Frankfurt konkurrenzieren kann. Zürich ist neben München ein weltweit führendes Zentrum für die Rückversicherung. Überdies ist Zürich ein beliebter Kongressort.

Verkehr

Der Kanton Zürich wird von einem dichten nationalen und regionalen Eisenbahnnetz sowie von nach Osten, Westen, Norden und Süden führenden Autobahnen durchzogen. Er wird zudem durch einen internationalen Flughafen (Hub) bedient.
Während der internationale Anschluss der Eisenbahn (bes. nach München und Stuttgart) zu wünschen übrig lässt, verfügt der Kanton dank dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) über ein ausgezeichnetes Nahverkehrsnetz für den Agglomerationsverkehr, das weiter ausgebaut wird.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Kantons Zürich wurde im Altertum von den Kelten (Helvetiern) und Römern (römische Kastelle in Zürich, Pfäffikon ZH/Irgenhausen, Nürensdorf und Oberwinterthur) und in der Mitte des 1. nachchristlichen Jahrtausends von den Alemannen besiedelt. 1218 wird die Stadt Zürich freie Reichsstadt; zu dieser Zeit gehört das Gebiet des nachmaligen Kantons zahlreichen lokalen Herren. Bedeutendere damalige Besitzer sind die Grafen von Kyburg (Stammburg südl. von Winterthur) und die Freiherren von Regensburg (Stammburg nordwestl. der Stadt Zürich) und Schnabelburg (Stamm- burg auf dem Albis). Als Zürich 1351 einen ewigen Bund mit den Eidgenossen schliesst, besitzt die Stadt ausser der heutigen Altstadt erst die Orte Fluntern, Ober- und Unterstrass; über das Zürcher Bürgerrecht verfügen ausserdem die Einwohner von Zollikon, Küsnacht, Enge, Wollishofen, Wiedikon, Altstetten, Weiningen, Urdorf, Birmensdorf, Äsch sowie die heute zu Nachbarkantonen gehörenden Rudolfstetten, Berikon und Pfäffikon SZ.
Die Zeit der Expansion ist die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts, als Zürich in den Besitz praktisch des ganzen Gebiets des heutigen Kantons gelangt. Sie teilt es auf in die Landvogteien Regensberg, Kyburg, Andelfingen, Grüningen, Greifensee sowie die Obervogteien Küsnacht, Horgen und Maschwanden-Freiamt. Ebenfalls in zürcherischem Besitz war die Land- vogtei Sax-Forstegg im Rheintal, die heute zum Kanton St. Gallen gehört. Bald wird Zürich zusammen mit Bern und Luzern führender Ort der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Für die von der Stadt ausgehenden bzw. in erster Linie die Stadt betreffenden geschichtlichen Ereignisse siehe den Artikel Geschichte der Stadt Zürich.
1803 wird durch die napoleonische Mediationsakte unter Aufhebung der Untertanenverhältnisse der Landschaft der moderne Kanton Zürich gegründet. Doch die Stadt erlangt bald wieder das alte Übergewicht, und der Kanton erhält in der Folge 1814 eine nur scheinbar demokratische Verfassung. Nach der französischen Julirevolution kommt es hingegen auch in Zürich zum politischen Umsturz; der Kanton gibt sich 1831 eine repräsentativ-demokratische Verfassung und gehört seit- her zu den liberalen Kantonen der Schweiz. 1869 wird, nach einigen gegen die Wirtschaftsoligarchie gewandten Unruhen, eine linksliberale, direkt-demokratische Verfassung erlassen. Diese ist für die schweizerische Demokratie wegweisend und legt durch ihre Vorbildwirkung auch in den anderen Kantonen dasjenige politische Grundgerüst fest, das noch heute gilt.

Städte und Orte

Bezirke mit Hauptort

Der Kanton Zürich ist in 12 Bezirke gegliedert:

  • Zürich besteht aus der Stadt Zürich
  • Affoltern mit Hauptort Affoltern am Albis
  • Andelfingen mit Hauptort Andelfingen
  • Bülach mit Hauptort Bülach
  • Dielsdorf mit Hauptort Dielsdorf
  • Dietikon mit Hauptort Dietikon
  • Hinwil mit Hauptort Hinwil
  • Horgen mit Hauptort Horgen
  • Meilen mit Hauptort Meilen
  • Pfäffikon mit Hauptort Pfäffikon
  • Uster mit Hauptort Uster
  • Winterthur mit Hauptstadt Winterthur


Kontakt
Kantonale Verwaltung
Neumühlequai 10
Walchetor
8001 Zürich

Tel.: 043 259 11 11
Fax: 043 259 42 60
E-Mail info(at)sk.zh.ch
Internet www.sk.zh.ch
 

Weblinks

Quelle: Kanton Zürich

Staatsschreiber Beat Husi

Staatsschreiber
Beat Husi
© Kanton Zürich

Schweiz
Zürich Kanton
Zürich

 

© 2007 alpen-info.de