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Der österreichische Teil der Steiermark (slowenisch: Stajerska) ist flächenmäßig der zweitgrößte der neun österreichischen Bundesländer. Er grenzt an Slowenien sowie an die Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, Burgenland und Kärnten.
Die Volkszählung von 1991 ergab 1 700 slowenischsprachige Steirer. Sie sind jedoch nicht als autochthone Minderheit anerkannt und haben daher im Volksgruppenbeirat kein Stimmrecht.
Die Steiermark wird auch die "Grüne Mark" genannt, rund die Hälfte ihrer Bodenfläche ist bewaldet, ein weiteres Viertel wird von Wiesen, Weiden, sowie Obst- und Weingärten eingenommen. Als Hauptfluss ist die Mur zu nennen.
Bekannt ist die Steiermark für ihren Wein, wie z.B. den Schilcher, der aus der Wildbacher Traube gekeltert wird, und für das steirische "Kernöl", welches aus Kürbiskernen hergestellt wird.
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Steirisches Wappen
Das Steirische Wappen zeigt einen silbernen, rotgehörnten und rotbewehrten Panther auf Grün. Aus seinem Rachen kommen Flammen. Der Schild ist mit dem Herzogshut der Steiermark bekrönt.
Dieses Wappen ist seit dem 12. Jahrhundert, zur Zeit des Markgrafen Ottokar II. bezeugt.
In dieser Form ist das Wappen seit 1926 gültig - die damalige Abänderung betraf die Flammen, die vorher aus allen Körperöffnungen (auch Phallus und After) züngelten, was sittenstrengen Kreisen ein Dorn im Auge war. Die Obersteiermark ist ein wichtiges Tourismusgebiet.
Geschichte
Die Lage zwischen den Alpen im Westen und der pannonischen Tiefebene im Osten prägte das Schicksal der Steiermark, ehe es dieses Land als geographischen Begriff überhaupt gab. Eiszeitliche Jägerhorden folgten den Höhlenbären bis auf die Berggipfel, die ersten Ackerbauern siedelten in den fruchtbaren Niederungen.
Wir können uns vorstellen, dass die eingewanderten Illyrer und Kelten, angeregt vom landschaftlichen Ambiente, hier nicht nur nach Salz und Erz schürften, sondern auch von den östlichen Weiten zu Handelszügen verleitet wurden, die sie bis an die Ostsee und nach Kleinasien führten; und wir wissen seit der Römerzeit schon ziemlich genau Bescheid über die entstandenen Siedlungen und die Straßenverbindungen zwischen ihnen.
Was die Anwesenheit der anfangs heidnischen Slawen, ihre Christianisierung und der beherrschende Einfluss vor allem bairischer Kolonisten bewirkten, erzählen Namen von Orten, Bergen und Gewässern oder, wesentlich zuverlässiger, die ersten Urkunden über die Steiermark, die als weitgehend selbständige Markgrafschaft und später als Herzogtum ihre Besonderheit bewahrte; und selbst die Georgenberger Handfeste, die sie 1186 mit Österreich vereinigte, enthielt wesentliche Sonderregelungen. Auf diese wurde auch später immer wieder hingewiesen, als sich unter den Habsburgern die Steiermark wie ein trotziges Kind im Hause Österreich verhielt: selbstbewusst mit der Hauptstadt Graz als Residenz der innerösterreichischen Erblande, aber auch verlässlich bei der Abwehr anstürmender Ungarn, Türken, Haiducken und Kuruzzen.
Später war die Steiermark das erste Land Österreichs, in dem Napoleon einen Waffenstillstand mit den Habsburgern schloss. Unter dem Wahlsteirer Erzherzog Johann gab es bedeutende Leistungen in allen Bereichen von Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft. Dass vom aufstrebenden Bürgertum der Gründerzeit vieles vom kirchlichen und adeligen Mäzenatentum früherer Jahrhunderte übernommen wurde, zeigt sich am Beispiel des jungen Peter Rosegger ebenso wie am Bau des Grazer Opernhauses, mit dem das traditionsreiche, früher landständische Schauspielhaus übertrumpft werden sollte.
Nach dem ersten Weltkrieg musste die Abtrennung der ertragreichen Untersteiermark überwunden werden, und nach dem zweiten Weltkrieg waren es die enormen Aufbauleistungen im ganzen Land, die Bombenschäden, Demontagen durch Besatzungstruppen und Unbill aller Art in kurzer Zeit behoben haben.
Wenn in der Landeshymne „Hoch vom Dachstein an ... bis ins Rebenland“ die Unterschiedlichkeit und Vielfalt im Erscheinungsbild von Mensch und Landschaft in der Steiermark besungen werden, so ist doch festzuhalten, dass gerade die scheinbaren Widersprüche innerhalb der Landesgrenzen die Schönheit und Einmaligkeit der Steiermark ausmachen und zu einer Übereinstimmung werden, durch die sich die Steiermark und ihre Bevölkerung in der Vergangenheit und Gegenwart als merkwürdige, aber zukunftssichere Einheit erweisen.
Verwaltung
Die Steiermark ist in 16 politische Bezirke und eine Statutarstadt (Graz) gegliedert.
Bezirke
· Bruck an der Mur · Deutschlandsberg · Feldbach · Fürstenfeld · Graz - Umgebung · Hartberg · Judenburg · Knittelfeld · Leibnitz · Leoben · Liezen · Mürzzuschlag · Murau · Radkersburg · Voitsberg · Weiz
Kontakt Amt der Steiermärkischen Landesregierung 8011 Graz - Burg
Tel.: 0316/877-0 Fax.: 0316/877-22 94 post@stmk.gv.at
Weblinks
· Verwaltung des Landes Steiermark Steirische Tourismus GmbH., St. Peter Hauptstrasse 243, 8042 Graz
Folgende Autoren haben daran mitgearbeitet: Skaldo, Kurt Jansson, Ben-Zin, Hunne, Jensens, Franz Xaver, Nerd, GNosis, CarstenK, StefanC, ErikDunsing, Maclemo, Nephelin, Nd, Zwobot, Silverstar80, Jakob stevo, Brunft, Arved, Tillwe, Chirlu, Aglarech, Gugganij, Karl Gruber, Tim Pritlove, Triebtäter, Alib, sowie 26 anonyme Internetnutzer. Die Bearbeitungsgeschichte und die Diskussionsseite finden sich in der Onlineversion. Dort kann der Artikel bearbeitet werden, um Ergänzungen vorzunehmen und Fehler zu korrigieren. Der Artikel steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. [Enzyklopädie: Steiermark. DB Sonderband: Wikipedia Herbst 2004, S. 268659]
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