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Die Gemeinde Schönau a. Königssee liegt im Landkreis Berchtesgadener Land und gehört zum Regierungsbezirk Oberbayern. Die Gemeinde hat eine Einwohnerzahl von ca. 5.444 (Stand 31.12.2004), die Fläche beträgt 135,9 km². Davon sind jedoch 115 km² im Nationalpark gelegen. Schönau a. Königssee ist die größte Fremdenverkehrsgemeinde des Berchtesgadener Landes mit ca. 8.000 Gästebetten
Geographie Schönau am Königssee ist die südöstlichste Gemeinde Deutschlands und wird im Westen begrenzt vom Tal der Ramsau und im Norden offen gegen den Siedlungsbereich des Marktes Berchtesgaden. Im Osten und Süden vom Hohen Göll, Hagengebirge und Steinerenen Meer auf - die gemeinsame Grenze zum benachbarten Salzburger Land.
Anreise Mit dem Auto Mit dem Auto aus dem Norden, Westen oder Osten erreichen Sie uns über die Bundesautobahn A8 München - Salzburg, Ausfahrt Bad Reichenhall, dann die B 20 bis zum Königssee.
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Wappen
Beschreibung des neuen Wappens: "In Blau über gesenktem silbernen Wellenbalken auf einer goldenen Leiste die silberne Kapelle St. Barholomä mit roten Kuppen, darüber rechts eine mit einem goldenen Schnitzwerkzeug besetzte schräge goldene heraldische Lilie, links eine mit einem goldenen Ahornblatt besetzte schräglinke heraldische Lilie"
Der Inhalt des Hoheitszeichens: Die geographische Lage der Gemeinde wird durch den Wellenbalken (Königssee) und die Kapelle St. Bartholomä symbolisiert. Die Lilien in den Ecken sind dem Wappen der Fürstpropstei Berchtesgaden entnommen und weisen auf die historische Entwicklung des Gemeindegebietes hin. (Sog. Sulzbacher Lilien; Grafen von Sulzbach / Opf. = Gründergeschlecht). Die rechte Lilie (vom Betrachter aus links) ist mit einem Schnitzwerkzeug als Hinweis für die im Gemeindegebiet betriebene Holzbearbeitung, die linke Lilie (vom Betrachter aus rechts) mit einem Ahornblatt als Hinweis auf das Naturschutzgebiet (Nationalpark) Königssee versehen.
Geschichte
Steingeräte (Lochäxte, Steinklinge, Schuhleistenkell) in Königssee - Schwöb, in der Buchenötz und in Oberschönau belegen, dass vor 4000 Jahren eine - zumindest vorübergehende - Anwesenheit von Menschen in der heutigen Gemeinde. Das älteste Salzburger Güterverzeichnis ("Notitia Arnonis") weist 788/790 n. Chr. die beiden Almen Gauzo (= Gotzenalm) und Ladusa (= Ahornalm, Roßfeld) als Schafweiden aus. 1101 der Tod der Gräfin Irmgard von Sulzbach, Tochter des Pfalz Grafen Kuno von Rott. Sie gelobte die Gründung eines Stifts für Regularkanoniker im Waldgebiet von Grafen gaden (= das heutige Berchtesgadener Land). Die Ausführung der Stiftung geschah durch ihren Sohn Berengar von Sulzbach und dessen Halbbruder Kuno von Horburg. Um 1102 war die erste Niederlassung von Kanonikern aus Rottenbuch am sog. Priesterstein. Papst - Privileg von Paschalis 11., wo durch das neu zu gründende Stift mit all seinen Besitzungen dem Heiligen Stuhl in Rom übertragen wird. 1134 wird die "Basilica Kunigesse" (Kirche St. Bartholomä) eingeweiht. Kaiser Friedrich 1. Barbarossa nimmt das Stift 1156 in den kaiserlichen Schutz, bestätigt ihm in der "Goldenen Bulle" den Besitzstand und verleiht ihm das Forst -, Weide -, Jagd und Fischereiregal. Kaiser Heinrich Vl. legalisiert 1194 eine gefälschte Urkunde, die dem Stift das Recht auf Bergbau ("Salz- und Bergregal") für ewige Zeiten gewährt. König Adolf von Nassau verleiht 1294 dem Augustiner Chorherrenstift die Blutgerichtsbarkeit, d.h. das Recht über Leben und Tod. Der Berchtesgadener Landbrief gibt 1377 den Bauern die Möglichkeit, die ungünstige Form der Freistift (sie berechtigte den klösterlichen Grundherrn, den hörigen Bauern Grund und Boden am jährlichen Stiftstermin zu entziehen) das bessere Erbrecht käuflich anzubieten, so daß sie fortan von ihren Gütern "unvertrieben und unverstoßen bleiben , noch davon enterbt werden" konnten. 1385 ist der Beginn der Erbrechtskäufe: Ausstellung der ersten Erbrechtsbriefe. Die Bauern werden dadurch zu Eigentümern ihrer Lehen; die grund- und leibherrlichen Abgaben, Dienstleistungen und die Leibeigenschaft aber bleiben weiterhin bestehen. Die nun erbeigentümlichen Lehen konnten fortan geteilt werden:Vorder-, Hinter-, Ober-, Mitter -, und Unter .. lehen. Papst Calixt 111. löst 1455 das Stift aus der Metropolltangewalt des Erzbischofs von Salzburg und unterstellt es auch in geistlichen Sachen der römischen Kurie. Der Berchtesgadener Propst wird erstmals 1491 vom Kaiser mit dem reichsfürstlichen Titel ("Fürstpropst") beehrt. Der "Fuchsbrief" regelt 1506 die Abgabenverpflichtungen der Untertanen und das Holzhandwerk und das Holzhandwerkswesen. Unter der Regierung des Fürstpropstes Gregor Rainer erlebt 1508 - 1522 die Fürstpropstel Berchtesgaden ihre zweite Blüte. Der Handel mit Holzschnitzwaren - vorwiegend gefertigt in Schönau und Königssee - entwickelt sich zu höchster Blüte mit Niederlagen in Antwerpen, Cadiz, Genua, Venedig und Nürnberg. Das Salzwerk am Petersberg (= heutiges Salzbergwerk) wird 1507 angeschlagen. Fürstpropst Wolfgang 1. Lenberger gibt den Holzhandwerkern (Drechslern, Löffel- und Spindelmachern) 1535 die erste Handwerksordnung.
1555 war die Gründung der Saline Frauenreuth. 1596 gibt es in der Gnotschaft Schönau (mit Königssee) 48 Gadelmachermeister, 23 Gadelmachergesellen, 59 Drechslermeister, 17 Drechslergesellen, 11 Bindermelster und zwei Bindergesellen, d. s. 124 Holzhandwerksmeister von insgesamt 252 im ganzen Lande (= 49,2 %). Berchtesgadens Klage 1627 gegen Salzburg beim Reichshofrat: Das Urteil spricht die vollständige Reichsunmittelbarkeit der Fürstpropstei aus. 1666 ist die erste urkundliche Ewähnung des Weihnachtsschießens. In den Jahren 1697/98 ist die Erweiterung und barocke Neugestaltung der Kirche St. Bartholomä. Die Fürstpropstel wird im 1704 Spanischen Erbfolgekrieg von den Österreichern besetzt. Im Lande herrscht große Geldnot! In den Jahren 1732/33 ist eine große Auswanderung der Protestanten aus den Gebieten des Fürsterzbistums Salzburg (30000) und der Fürstpropstei Berchtesgaden (1000). Ab 1780 -1803 kommen die ersten Fremden, Gelehrte, Naturforscher, Künstler usw. , angelockt von den Naturschönheiten ins Berchtesgadener Land, insbesondere zum Königssee. Alexander von Humboldt weilt 1797 zum Forschungsauftrag in Berchtesgaden und am Königssee und 1800 ist der Einmarsch der französischen Revolutionsarmee unter General Moreau. Moreau hält sich zur Jagd mehrmals am Königssee auf. Die Abdankung des letzten Fürstpropstes von Berchtesgaden ist im Jahre 1803. Ende des Reichsstifts ("Fürstpropste") Berchtesgaden. Österreichische Truppen besetzen das Land für den neuen Landesherrn Großherzog Ferdinand von Toskana. Das Berchtesgadener Land fällt 1803 - 1805 an das Kurfürstentum Salzburg. In Schönau und Königssee leben 1805 84 Holzwarenhersteller und Drechsler, 69 Schachtelmacher, 14 Schnitzer, 5 Schachtelmaler und 8 Schäffel- und Löffelmacher. Schönau und Königssee zählten zu der Zeit 159 land - wirtschaftliche Anwesen. In Schönau und Königssee leben 84 Holzwarenhersteller und Drechsler, 69 Schachtelmacher, 14 Schnitzer, 5 Schachtelmaler und 8 Schäffel- und Löffelmacher. Salzburg und Berchtesgaden gelangen 1805 - 1809 an das Kaiserreich Österreich. Kaiser Franz 1. von Österreich besucht 1807 Berchtesgaden Die Pinzgauer besetzen 1809 vom Hirschbichlpaß her Berchtesgaden. Das Berchtesgadener und das Salzburger Land stehen 1809 und 1810 unter französischer Militärverwaltung, dann wird Berchtesgaden wird dem Königreich Bayern einverleibt. Der bayerische König Max Joseph 1. wellt 1811 erstmals in Berchtesgaden und am Königssee.
1817 ist die Erbauung der Soleleitung von Berchtesgaden nach Reichenhall. Bildung der 9 Berchtesgadener Gemeinden. Aus der Gnotschaft Schönau werden 2 Gemeinden gebildet: Gemeinde Schönau mit 781 Einwohnern in 98 Häusern, Gemeinde Königssee mit 485 Einwohnern in 71 Häusern. 1822 stirbt Anton Adner aus der Schönau 117jährig. In Unterstein wird ein Schulhaus für Schönau und Königssee errichtet. Der Königssee wird 1834 der Gemeinde Königssee zum Kauf angeboten. Im Jahre 1847 die Errichtung einer Marmorsäge in Unterstein und 1855 ist der Bau der Graf - Arco - Kirche in Unterstein. 1861 die Errichtung eines Kalkbrennofens beim Lukaslehen
Die Gemeinde Schönau kauft 1878 das Hanauerbadhäusl als Armenhaus. 1880 ist das Meininger Herzogpaar in der Saletalm. Johann Grill, der "Kederbacher" aus der Ramsau, bezwingt 1881 die Watzmann - Ostwand. Ludwig Ganghofer wohnt von 1883 - 1885 beim Schiffmeister in der Villa Moderegger und schreibt an seinen 7 Berchtesgadener Romanen.
Seit 1886 weilt Prinzregent Luitpold von Bayern alljährlich als Jagdherr am Königssee (bis 1912).
In Schönau gibt es 1888 noch 21 Schachtelmacher, 1 Schäffler, 10 Drechsler und 4 Schnitzer, in Königssee 28 Schachtelmacher, 8 Drechsler und 5 Schnitzer. Eröffnung der Bahnlinie Bad Reichenhall - Berchtesgaden. Max Reger komponiert 1899 im Schneewinkllehen in Königssee. Errichtung der ersten Posthilfsstelle in Königssee. 1900 ist die erste Posthilfsstelle in Schönau im Gasthaus Kohlhiasi. InbetrIebnahme der Motorpostlinie Berchtesgaden/Königssee. 1907 wird die Bahnlinie Berchtesgaden - Königssee eröffnet. Beginn der Elektroboot - Schiffahrt auf dem Königssee. 1909 ist der Schulhausbau in Königssee. Der Königssee und die ihn unmittelbar umgebenden Berge werden 1910 zum "Pflanzenschonbezirk Königssee" erklärt. 1910/11 Erste gemeindliche Wasserleitung in Schönau
1918 stirbt der Dichter und Schriftsteller Richard Voß 67jährig in Königssee. Das Gebiet um den Königssee wird 1921 mit einer Fläche von ca. 20.000 ha Naturschutzgebiet. Die Gemeinde Königssee druckt Notgeld (10-, 20-, und 25 - Pfg.- Scheine). 1929 wird der gemeindliche Parkplatzes am Königssee errichtet. 1932/33 Bau der Untersteiner Kirche. Die Expositur Unterstein (seit 1918) wird 1945 Pfarrei. Am Dürreck entsteht 1946 ein Werkschulheim. 1946/48 ist der Neubau der Gemeindeverwaltung Schönau mit 2 Schulräumen. 1948 Anlegung des Bergfriedhofs auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses Lustheim. 1949 Erste Omnibuslinie in Schönau (Anton Irlinger). Anpachtung des Schornwelhers durch die Gemeinde Schönau zur Weiterführung als Badeanstalt. 1952/53 ist der Bau der Jennerbahn. 1953 Anlegung des Soldatenfriedhofs (Kriegergedächnisstätte). Jugenddorf Christophorusschule übernimmt das Werkschulheim Dürreck. 1960 Einführung der gemeindlichen Müllabfuhr in Schönau. Bau einer Natureisrodelbahn am Königssee. Schulhausbau (Erweiterung) in Königssee. 1960/61 Schulhauserweiterung in Schönau. 1963 Beginn der Kanalisation in Schönau 1964 Beginn der Kanalisation in Königssee. 1965 Bau einer allgemeinen Wasserleitung in Königssee. - Letzte Bahnfahrt zum Königssee. 1969 Bau der ersten Kunsteisbahn der Welt für Bob und Rodel am Königssee. Die beiden Gemeinden Schönau und Königssee errichten 1969 / 1970 am Schneewinkl einen Sportplatz. Die beiden Gemeinden Schönau und Königssee errichten 1976 gemeinsam einen Kindergarten in Unterstein. Im Jahre 1978 ist die Schaffung des Nationalparks Königssee.
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Frei wie ein Vogel Foto: Gem. Schönau am Königssee
Der Watzmann eine zeitlose Schönheit
Früher wie heute vermittelt das gigantische Felsmassiv des Watzmanns eine majestätische Ausstrahlung, die jeden Besucher von Schönau a. Königssee immer wieder tief beeindruckt. Aufgrund seiner langen Entstehung liefert der schroffe Felsen den Stoff für viele abenteuerliche Geschichten und Legenden. Lassen Sie sich zu einem gedanklichen Ausflug in die sagenumwobene Vergangenheit der großen Berges entführen. Zahlreiche Überlieferungen legen Zeugnis ab von seinem wilden und fesselnden Leben. Der Watzmann ist in Schönau a. Königssee immer und überall gegenwärtig. Wie in guter, alter Zeit können Sie im Schatten dieses Naturphänomens Ruhe und Erholung tanken und Ihre Seele baumeln lassen. Der zweitgrößte Berg Deutschlands übt auf Bergsteiger aus nah und fern schon immer eine magische Anziehungskraft aus. Vor allem die berüchtigte Ostwand stellt bis heute auch für wahre Könner eine massive Herausforderung dar.
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Königssee mit Watzmann Foto: Gem. Schönau a. Königssee
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Die “schöne Au“ ist eine Landschaft, die bis in die heutige Zeit von Ursprünglichkeit geprägt ist. Hier liegt das Herz des Berchtesgadener Landes, denn Schönau a. Königssee liegt mittendrin in dieser Ferienregion. Weite Grünflächen, duftende Bergwiesen und klare Gebirgsluft machen Schönau a. Königssee zur wahren Bilderbuchlandschaft. Urwüchsige Bauernlehen, gemütliche Gasthöfe und komfortable Hotels fügen sich harmonisch in die sanft geschwungene Landschaft ein. Nicht umsonst hat Ludwig Ganghofer geschrieben: Wen Gott lieb hat, läßt er fallen in dieses Land.
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Der Watzmann Foto: Gem. Schönau a. Königssee
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Blick vom Jenner auf den Watzmann Foto: Gem. Schönau a. Königssee
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Der Königssee Unvergängliche Klarheit
Spieglein, Spieglein an der Wand, wie heisst der schönste See im Land? Der Königssee, so lautet die Antwort von vielen Besuchern. Kein Wunder natürlich, denn mit seinem kristallklaren, smaragdgrünen Wasser verbreitet der Königssee eine einzigartig verzauberte, märchenhafte Stimmung. Zahlreiche Fische tummeln sich in seiner Tiefe und auf der Wasseroberfläche spiegeln sich malerisch die schroffen Felswände des großen Watzmanns und seiner Kinder, St. Bartholomä, das Wahrzeichen des Königssees, ist nur mit dem Schiff erreichbar. Die weltbekannte Wallfahrtskirche, deren erste Bauteile aus dem 12. Jahrhundert stammen, liegt malerisch auf einer Halbinsel. Daneben steht das ehemalige Jagdschlößchen, das heute als idylisches Gasthaus dient.
In Schönau a. Königssee geht man mit dem wertvollen Erbe der Vergangenheit sehr behutsam um. Die historischen Walmdach-Schiffshütten sind nur ein Zeichen dafür. Die Königsseeschifffahrt war bereits 1909 äußerst fortschrittlich und man dachte damals schon an die Umwelt. Seitdem kann man den Königssee mit Elektromotorbooten befahren, die bis auf den heutigen Tag beschaulich über den See gleiten. Es gibt noch mehr Besonderheiten: Trompeten- oder Flügelhornklänge erschallen auf der Westseite des Sees als eindrucksvolles Echo mehrfach wieder. Diese Fleckchen Erde hat schon immer viele Künstler angelockt. “Malerwinkel” nennt sich eine Bucht an der Nordostseite des Königssees, von der aus die Maler von gestern und heute den bezaubernden Ausblick auf den See in ihren Bildern festhielten.

Fotos: Gem. Schönau a. Königssee
Der Nationalpark Einzigartige Ursprünglichkeit
Unberührte Natur ist eine wohltuende Quelle für Ruhe und Erholung. Wir achten die Natur nicht erst seit gestern und sanfter Tourismus ist bei uns keine kurzlebige Modeerscheinung. Der Nationalpark Berchtesgaden kann ein harmonisches Lied davon singen, denn hier ist die Natur noch in ihrer ursprünglichen Schönheit erhalten. Flora und Fauna sind sich hier schon seit Generationen selbst überlassen und prägen dieses reine Paradies auf Erden.
Hier könne Sie noch seltene und bedrohte Tiere wunderbar beobachten; breiten Adler ihre Schwingen aus, tummeln sich Gemsen, Rehe und Hirsche in ihren Revieren. Geschützte Pflanzen wie Edelweiß, Enzian, Kräuter- und viele Moosarten sind hier heimisch und erfreuen das Auge des Wanderers. Schönau a. Königssee bildet das Tor zum Nationalpark Berchtesgaden, dem einzigen alpinen Naturschutzgebiet in Deutschland. Für Wanderer ist ein Besuch im Nationalpark Berchtesgaden ebenso lehrreich wie für Forscher die in dieser natürlichen Oase den Ursprüngen verschiedener Naturphänomene genauer auf den Grund gehen. Erholung und Bildung sind in der unberührten Umgebung dieses Urwaldes gleichermaßen möglich. Auf 180 km markierten Wanderwegen können Sie den Nationalpark Berchtesgaden auf Schusters Rappen erkunden. Über Stock und Stein werden Sie sich Schritt für Schritt von Hektik und Alltag entfernen und aus der Ursprünglichkeit des Nationalparks neue Energien tanken. Denn hier ist die Welt wirklich noch in Ordnung.
   Fotos: Gem. Schönau a. Königssee
Die Schönau im zauberhaften Winterkleid
Auch wenn sich die winterlichen Freuden im Laufe der Zeit äußerlich stark verändert haben, ist die Begeisterung für die weiße Pracht in ihrem Kern bis heute erhalten geblieben. Rodeln oder Eisstockschießen in Schönau a. Königssee haben wie viele andere winterliche Sportarten eine lange Tradition. Bereits zu Prinzregentenzeiten wurde am Königssee und am Hintersee der Eisstock eifrig geschwungen und ging es gerne in geselliger Rutschpartie forsch den Hang hinab. Legen Sie sich gerne wild in die Kurve? Dann sind sie hier auf der Rodelbahn am Königssee genau richtig. Diese Kunsteisbahn ist die erste ihrer Art in der ganzen Welt und sie ist bis heute bekannt als Austragungsort für internationale und nationale Bobrennen.
 Fotos: Gem. Schönau a. Königssee
Ob als Zuschauer oder selbst am Steuer; wenn es durch den Eiskanal rasend schnell und steil bergab geht, ist in jedem Fall für sportliche Aufregung gesorgt.
Es war einmal..., so beginnen vielerorts die Wintermärchen, doch hier in Schönau a. Königssee können Sie eine Traumlandschaft in Weiß auch heute noch erleben. Und während das Murmeltier seinen Winterschlaf hält, erwacht hier das winterliche Treiben. Skifahren, Rodeln, Eisstockschießen, Schlittschuhlaufen, Langlaufen, Bobfahren und behaglicher Hüttenzauber: Der Winter in Schönau a. Königssee hat viele guten Seiten. Schönau a. Königssee hält zahlreiche unvergeßliche Winter- Urlaubs- Erlebnisse für Sie bereit. Stapfen Sie durch die zauberhafte weiße Welt und genießen Sie diese wohltuend andere Gesicht.
Kontakt Gemeinde Schönau a. Königssee Rathausplatz 1 83471 Schönau a. Königssee Tel: 0 86 52/96 80-0 Fax: 0 86 52/6 45 26
E-Mail: poststelle@schoenau.koenigssee.com Internet: Gemeinde Schönau a. Königssee
Öffnungszeiten Montag - Freitag 08:00 Uhr - 12:00 Uhr
Donnerstag 08:00 Uhr - 12:00 Uhr 13:30 Uhr - 18:00 Uhr
Weblinks
Quelle: Gemeinde Schönau a. Königssee
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