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Regensburg ist eine Kreisfreie Stadt im Osten Bayerns. Sie ist Hauptstadt und Sitz der Regierung der Oberpfalz sowie des Bezirks Oberpfalz und des Landkreises Regensburg. Gegenwärtig hat die Stadt ca. 128.000 Einwohnern und steht damit nach München, Nürnberg, Augsburg und Würzburg an 5. Stelle unter den Großstädten des Freistaates. Die Stadt ist Bischofssitz der katholischen Diözese Regensburg und bildet eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern. Nächst größere Städte sind Nürnberg ca. 88 km nordwestlich und München ca. 103 km südwestlich. Die Einwohnerzahl der Stadt Regensburg überschritt nach dem 2. Weltkrieg die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

Nachbargemeinden
Folgende Gemeinden, die alle zum Landkreis Regensburg gehören, grenzen an die Stadt Regensburg (sie werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt):

Lappersdorf, Zeitlarn, Wenzenbach, Tegernheim, Barbing, Neutraubling, Obertraubling, Pentling und Sinzing



Geographie
Regensburg liegt an der Donau im Grenzbereich der drei Landschaften Bayerischer Wald, Fränkischer Jura und Alpenvorland, am Westrand der niederbayerischen Lößebene.

Karte_regensburg_in_deutschland

Lage Regensburg
© Wikipedia

Im Stadtgebiet mündet von Norden kommend der Fluss Regen, ein linker Nebenfluss der Donau, unweit der Regensburger Altstadt. Bereits einige Kilometer zuvor hat die Donau, die ebenfalls von links einmündende Naab aufgenommen.



Wappen
Beschreibung: In Rot zwei schräg gekreuzte silberne Schlüssel. Die Stadtflagge ist Rot- Weiß.
Bedeutung: Die Schlüssel sind das Attribut des Heiligen Petrus, welcher der Patron des Regensburger Domes ist. Der Heilige Petrus ist in den Siegeln der Stadt schon seit dem 12. Jahrhundert nachweisbar, doch wurde er im Laufe der Geschichte unterschiedlich dargestellt. Ab 1549 treten die Schlüssel als Symbole auch allein auf und wurden später ebenfalls mehrmals verändert. Sie konnten sich jedoch als Stadtwappen behaupten.

Regensburg_-_Steinerne_Bruecke

Steinerne Brücke und Dom von der Donau aus gesehen (von NW)
© Stadt Regensburg

Geschichte
Regensburg ist eine der ältesten Städte in Deutschland. Die schriftlich gesicherte Geschichte Regensburgs beginnt mit der Einrichtung eines römischen Kohortenkastells um etwa 80 n. Chr, nachdem sich zuvor jahrhundertelang in der Gegend einige Keltensiedlungen befanden, die die Gegend der heutigen Stadt "Ratasbona" oder "Ratisbona" nannten. Die Stadt Regensburg zeichnet sich durch eine Vielfalt von Namen in seiner Geschichte aus, was auf die reichhaltige Geschichte verweist: Die hier im Text genannten, gebräuchlicheren Namen, sowie Quadrata, Germanisheim, Hyatospolis, Ymbripolis, Reginopolis und Tyberina.

Im Jahre 179 n. Chr. wurde das heutige Regensburg mit der Einrichtung des Legionslagers "Castra Regina" durch die Römer auf Anordnung von Kaiser Marc Aurel zum militärischen Hauptstützpunkt der Provinz Raetia. Die Völkerwanderungen führten um 400 n. Chr. zur Aufgabe des unzerstörten Kastells. Von etwa 500 n. Chr. bis 788 n. Chr. war Regensburg der Hauptsitz der bayuwarischen Herzöge, der Agilolfinger.

Regensburg ist eines der ältesten Bistümer Deutschlands, gegründet 739 n. Chr. von Bonifatius.

1002 besteigt der bayrische Herzog Heinrich VI. hier den Königsthron als König Heinrich II., bis der Stadt im Zeitraum von 1207 bis 1256 durch König Philipp und Kaiser Friedrich Barbarossa die Unabhängigkeit als Freie Reichsstadt gewährt wurde, verbunden mit einem Erstarken der Bürgerschaft durch den lukrativen Fernhandel und dem Auszug der Herzöge und Könige nach Landshut 1255 und später München.

Das 13. und 14. Jahrhundert waren geprägt durch Versuche der Regensburger, das Territorium um die Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen, und einen eigenen Staat aufzubauen. Damit geriet die Stadt in Konflikt mit dem Königreich Bayern unter den Wittelsbachern die mit Maßnahmen wie der Blockade der Stadt versuchten, diese unter ihre Kontrolle zu bekommen. 1486 gab die Stadt schließlich auf und unterwarf sich dem oberbayrischen Herzog, musste aber 1496 bereits wieder an den Kaiser des HRR zurückgegeben werden.

Regensburg_-_Stadtmauer

Donau und alte Stadtmauer
© Stadt Regensburg

1542 trat die Stadt zum evanglischen Glauben über, was zusätzlich für Konflikt mit dem katholischen Bayern sorgte.

1547 wurde hier Don Juan D'Austria als Sohn von Kaiser Karl V. und der Regensburger Gürtlertochter Barbara Blomberg geboren, der 1571 mit der Seeschlacht von Lepanto die türkische Expansion beendete.

Reichstag
Regensburg war von Anfang an ein wichtiges Zentrum des Ostfränkischen Reichs - aus diesen Verwaltungsinstanzen entwickelte sich später der Reichstag. Hier wurden so weitreichende Entscheidungen getroffen, wie die Unabhängigkeit Österreichs, Reichsheerfahrten und die Gründung von Reichsfürstentümern. Von 1663 bis 1806 wurde der Reichstag umgewandelt in den Immerwährenden Reichstag. Die Fürsten von Thurn und Taxis handelten ab 1748 als kaiserliche Prinzipalkommissare und residieren noch heute in der Stadt.

1803 fiel eine der letzten Entscheidungen des Reichstags: Der Reichsdeputationshauptschluss führte letztendlich zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches. Diese Entscheidung läutete dann auch den langsamen Abstieg der Stadt in die Bedeutungslosigkeit ein.

Die Stadt wird ein eigenständiges Fürstentum unter Carl Theodor von Dalberg, bis sie 1809 durch Napoleon erobert wird, der von Dalberg am 22. Mai 1810 zwingt, die Stadt an das neugebildete Königreich Bayern abzutreten. Hier wird sie direkt der Regierung unterstellt und ist somit eine Stadt, die man später als Kreisfreie Stadt bezeichnet. Gleichzeitig wird sie Sitz eines Verwaltungsbezirks, aus dem später der Landkreis Regensburg hervorgeht.

Ab 1800
Die Stadt beginnt nur langsam wieder an Bedeutung zu gewinnen und wird 1859 an das Eisenbahnnetz mit Verbindungen nach Nürnberg und München angeschlossen. Bis heute bedeutend ist die Eröffnung des Luitpoldhafens 1910 (mittlerweile als Westhafen bekannt).

Der historische Stadtkern von Regensburg ist weitestgehend erhalten, obwohl die Stadt unter schweren Luftangriffen zu leiden hatte, die sich jedoch hauptsächlich auf die am Stadtrand gelegenen Messerschmitt - Werke konzentrierten. Bei den insgesamt 20 Bombenangriffen der Royal Airforce und der 8.Amerikanischen Luftflotte (1943-1945) starben an die 3000 Menschen, darunter viele Kriegsgefangene. 1945 erfolgte eine (Teil-)Sprengung der Donaubrücken. Die Stadt selbst wurde jedoch schließlich kampflos übergeben, nicht zuletzt durch eine Demonstration der Regensburger Frauen und des Dompredigers Dr. Johann Maier am 23. April 1945, der die Übergabe forderte, damit die Stadt nicht beschädigt würde, und der deshalb am folgenden Tag wegen "Sabotage" öffentlich hingerichtet wurde.

Die Stadt begann sich nach dem Krieg langsam wieder aus ihrem Schlaf zu erholen. Wesentlich beigetragen hierzu haben der Bau des Osthafens (1960), die Eröffnung der Universität (Grundsteinlegung 1965) und schließlich 1978 die Eröffnung der Großschiffahrtsstraße Rhein-Main-Donau.

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Regensburg um 1900
© Stadt Regensburg

Religionen
739 n. Chr. wurde vom Hl. Bonifatius das Bistum Regensburg gestiftet. In der Folgezeit wurden auch zahlreiche Klöster gegründet. Die Stadt selbst wurde 1245 reichsunmittelbar und führte ab 1528 die Reformation ein (am 15.10.1542 war die erste öffentliche Abendmahlsfeier). Da im Stadtgebiet jedoch weiterhin viele Klöster waren, die nicht zur Reichsstadt selbst gehörten, blieb das katholische Bekenntnis in der Stadt weiterhin vertreten und wurde durch zahlreiche Zuwanderungen zum vorherrschenden Bekenntnis. Daher stellten die Katholiken zahlenmäßig stets die Mehrheit in Regensburg. Sie gehörten anfangs zum Bistum Regensburg, das zunächst der Erzdiözese Mainz, dann Salzburg unterstellt war. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde Regensburg Sitz des erzbischöflichen Stuhls von Mainz, als das Hochstift Regensburg mit der Stadt Regensburg und anderen kleinen geistlichen Herrschaftsgebieten zum Fürstentum Regensburg vereinigt wurde, welches 1810 an Bayern kam. 1817/ 1821 wurde das Bistum Regensburg neu umschrieben und der "Kirchenprovinz München und Freising" unterstellt. Die Pfarrgemeinden gehören heute innerhalb des Bistums Regensburg zum Dekanat Regensburg der gleichnamigen Region.

Die protestantischen Gemeinden wurden nach Einführung der Reformation von einem Superintendenten geleitet. Als Kirchenverwaltungsbehörde bestand ein Konsistorium. Nach dem Übergang an Bayern 1810 wurden die Gemeinden Teil der Evangelisch - Lutherischen Kirche in Bayern. Innerhalb dieser Landeskirche gehören sie heute zum Dekanat Regensburg im gleichnamigen Kirchenkreis.


Politik
Regensburg erhielt 1245 durch Kaiser Friedrich II. das Recht der Selbstverwaltung und das Privileg "einen Bürgermeister und Rat zu setzen". Damit war sie reichsunmittelbar (Freie Reichsstadt) und blieb es bis 1803. Der Rat hatte 16 Mitglieder. Diese Zahl wurde bis 1803 beibehalten.

Nach dem Übergang an Bayern 1810 wurde Regensburg Hauptstadt des Regenkreises bzw. nach der neuen Kreiseinteilung 1838 Hauptstadt des Kreises "Oberpfalz und Regensburg", aus dem 1948 der "Kreis" bzw. 1953 der "Regierungsbezirk Oberpfalz" hervorging.

Die Stadt wurde ab 1811 durch einen königlichen "Polizeidirektor" geleitet. Ab 1818 stand an der Spitze der Stadt ein "Erster Bürgermeister", der ab 1907 den Titel "Oberbürgermeister" erhielt. Neben dem Oberbürgermeister gibt es Regensburg heute noch zwei "Bürgermeister".

Die Ersten Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister seit 1811/1818:

1811 - 1814: Franz Xaver Gruber
1814/15:    Kitzinger
1815 - 1818: Josef Bohonowsky
1818 - 1828: Johann Karl Martin Mauerer
1828 - 1832: Sigmund Maria Edler von Eggelkraut
1832 - 1835: Friedrich Brügel
1836 - 1848: Gottlieb Freiherr von Thon-Dittmer
1849 - 1856: Georg Satzinger
1856 - 1868: Friedrich Schubarth
1868 - 1903: Oskar von Stobaeus
1903 - 1910: Hermann Geib
1910:      Alfons Auer
1910 - 1914: Otto Geßler
1914 - 1920: Josef Bleyer
1920 - 1933: Otto Hipp
1933 - 1945: Otto Schottenheim
1945 - 1946: Dr. Gerhard Tietze
1946 - 1948: Alfons Heiß
1948 - 1952: Georg Zitzler
1952 - 1959: Hans Herrmann
1959 - 1978: Rudolf Schlichtinger
1978 - 1990: Friedrich Viehbacher
1990 - 1996: Christa Meier
1996 - heute: Hans Schaidinger

Wirtschaft
Der wirtschaftliche Aufschwung Regensburgs nach dem zweiten Weltkrieg begann relativ spät. Die Eröffnung von Universität (1967) und Fachhochschule legten die Grundlage für eine sehr dynamische wirtschaftliche Entwicklung.

Zu den bedeutendsten Firmen der Stadt gehören heute BMW, Siemens, Infineon, Osram, Maschinenfabrik Reinhausen, Alstom, Starkstrom Gerätebau, Toshiba oder Fiedler Perforier-Technik. Im Stadtosten betreibt Siemens VDO Automotive eines der größten Entwicklungszentren Deutschlands.

Die Ansiedlung von Zukunftsbranchen wird durch die Stadt aktiv gefördert. Einrichtungen wie das Gründerzentrum it-Speicher oder der Bioregio mit inzwischen über 30 Biotech-Firmen sind Bestandteile einer wirtschaftlichen Neustrukturierung der Stadt. Zu Zeiten des New Economy-Booms wurden hier eine Reihe von Unternehmen gegründet wie Amazon.de, Adori AG, Feedback AG, Offerto.de oder die SPiN AG, womit Regensburg zeitweise eines der Zentren der deutschen Internetwirtschaft war. Einige Unternehmen (z.B. Amazon) sind allerdings zwischenzeitlich in geographisch günstiger gelegene Regionen Deutschland übergesiedelt, während andere Unternehmen (z.B. Adori oder Feedback) mit dem Absturz des Neuen Marktes untergingen.


Medien
In Regensburg unterhält der Bayerische Rundfunk das Regionalstudio Ostbayern.
Als Tageszeitung erscheint die "Mittelbayerische Zeitung ".


Universitäten und Fachhochschulen
Universität Regensburg; gegründet 1962 als vierte Universität Bayerns, nahm sie 1967 den Lehrbetrieb auf
Fachhochschule Regensburg - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Sozialwesen; gegründet 1971 als Nachfolgerin verschiedener Einrichtungen, die bis ins 19. Jahrhundert zurück gehen.

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Der Campus der Universität
© Stadt Regensburg


Städtepartnerschaften
Regensburg unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

Aberdeen, Schottland (Vereinigtes Königreich), seit 1955
Brixen (Bressanone), Südtirol (Italien), seit 1969
Clermont-Ferrand (Frankreich), seit 1969
Pilsen (Plzeň) (Tschechien), seit ?
Tempe, Bundesstaat Arizona (Vereinigte Staaten von Amerika), seit 1981
Odessa (Ukraine), seit 1990

Ferner hat die Stadt Regensburg 1951 die Patenschaft über die Sudetendeutsche Volksgruppe übernommen.



Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Regensburgs ist in folgende 18 Stadtbezirke eingeteilt:

01 Innenstadt
02 Stadtamhof
03 Steinweg-Pfaffenstein
04 Sallern-Gallingkofen
05 Konradsiedlung-Wutzlhofen
06 Brandlberg-Keilberg
07 Reinhausen
08 Weichs
09 Schwabelweis
10 Ostenviertel
11 Kasernenviertel
12 Galgenberg
13 Kumpfmühl-Ziegetsdorf-Neuprüll
14 Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen
15 Westenviertel
16 Ober-/Niederwinzer-Kager
17 Oberisling-Leoprechting-Graß
18 Burgweinting-Harting
Entwicklung des Stadtgebiets


Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater


Theater Regensburg (Städtische Bühnen mit Oper, Operette, Musical, Schauspiel und Ballett)
Theater am Bismarckplatz - Großes Haus und Neuhaussaal
Theater im Velodrom
Theater am Haidplatz
Figurentheater im Stadtpark
Regensburger Bauerntheater im Colosseum
STATT-Theater (Kleinkunstbühne)
Turmtheater im Goliathaus - Schauspiel, Boulevard, Kabarett, Musical, Kindertheater u.a.
Regensburger Studententheater
Theater an der Universität
Offenes Theater Regensburg


Musik
Regensburger Domspatzen


Museen
Museen der Stadt Regensburg
Historisches Museum
Reichstagsmuseum
Kepler-Gedächtnishaus
Städtische Galerie "Leerer Beutel"
document Neupfarrplatz
Museen des Bistums Regensburg
Domschatzmuseum
Museum Obermünster
Museum St. Ulrich
Schlossmuseen
Kreuzgang von St. Emmeram und Fürstliches Schloss Thurn und Taxis
Fürstliches Marstallmuseum
Thurn und Taxis Museum
Sonstige Museen
Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Naturkundemuseum
Donau-Schiffahrts-Museum
Brückturmmuseum
Museum in der Dreieinigkeitskirche
Museen des Bezirksklinikums
Uhrenmuseum
Golfmuseum
Postmuseum
 

Bauwerke
Der historische Stadtkern Regensburgs selbst ist praktisch vollständig erhalten. Nennenswert sind die Steinerne Brücke (Bau 1135-1146), die zu den bedeutendsten Brückenbauwerken des Mittelalters gehört und Vorbild u.a. für die Prager Karlsbrücke war, der Regensburger Dom (Wahrzeichen der Stadt), das Alte Rathaus mit Reichstagssaal, Salzstadel, die Porta Praetoria (ein aus der Römerzeit erhaltenes Stadttor), die 1854-56 erbaute Königliche Villa, sowie eine extrem hohe Anzahl historischer Kirchen und mehrere Klöster und Patrizierburgen (Geschlechtertürme), darunter die Dominikanerkirche, die Dreieinigkeitskirche, die Klosterkirche Heilig Kreuz, die Minoritenkirche, die Neupfarrkirche und das Niedermünster sowie die Kirchen St. Emmeram, St. Johann, St. Kassian, St. Leonhard, St. Magn, St. Oswald und die Schottenkirche St. Jakob.

In der Nähe von Regensburg befindet sich die 1842 von dem bayrischen König Ludwig I. in Auftrag gegebene und von vom bayrischen Hofarchitekten Leo von Klenze erbaute Walhalla bei Donaustauf und die 1863 erbaute Befreiungshalle bei Kelheim.



Persönlichkeiten
Mit der Stadt Regensburg sind vor allem folgende Personen verbunden:

Heilige: St. Erhard, St. Emmeram, St. Wolfgang
Josef Achmann
Albrecht Altdorfer
Aventinus
Berthold von Regensburg
Barbara Blomberg
Georg Britting
Don Juan D'Austria
Alfons Goppel
Friedrich Melchior Grimm
Johannes Kepler
Albertus Magnus
Konrad von Megenberg


Ehrenbürger
Ehrenbürger der Stadt Regensburg in der Reihenfolge der Verleihung der Ehrenbürgerwürde:

1820: Johann Eustach Gaf von Schlitz, Gesandter Brandenburgs beim Reichstag
1831: Arnold Ritter von Link, Generalkommissär
1838: Eduard von Schenk, Staatsminister des Innern Bayerns
1842: Leo von Klenze, Architekt
1842: Josef Nadler, Regierungsbaurat
1845: Kardinal Melchior von Diepenbrock, Fürstbischof von Breslau
1847: Friedrich Freiherr von Zu Rhein, Regierungspräsident
1856: Carl Freiherr von Künsberg-Langenstadt, Regierungspräsident
1869: Franz Josef Denzinger, Dombaumeister
1871: Dr. Gottlieb August Herrich-Schäffer, Arzt
1871: Johann Nepomuk Hemauer, Kanoniker zu St. Johann
1872: Carl Woldemar Neumann, Entdecker des Keplerhauses
1876: Karl Friedrich Heinrich Hermann, prot. Kirchenrat
1877: Dr. Karl Theodor Gustav Julius Krafft, prot. Pfarrer
1881: Karl Wilhelm Heinrich Brenner, Regierungspräsident
1883: Max von Pracher, Regierungspräsident
1886: Oskar Ritter von Stobäus, Bürgermeister von Regensburg
1888: Friedrich Sauer, Fürstlich Thurn und Taxis'scher Baurat
1890: Benignus von Safferling, General und Kriegsminister
1894: Friedrich von Ziegler, Regierungspräsident und Staatsrat
1895: Fürst Otto von Bismarck, Reichskanzler
1907: Dr. Friedrich Ritter von Brettreich, Regierungspräsident und Staatsminister des Innern
1917: Paul von Hindenburg, Reichspräsident und Generalfeldmarschall
1923: Antonius Ritter von Henle, Bischof von Regensburg
1926: Dr. Heinrich Held, Bayerischer Ministerpräsident
1929: Dr. Hermann Geib, Bürgermeister in Regensburg
1950: Dr. Michael Buchberger, Erzbischof, Bischof von Regensburg
1950: Fürst Albert von Thurn und Taxis und Fürstin Margarete von Thurn und Taxis
1959: Hans Herrmann, Oberbürgermeister von Regensburg
1962: Dr. Otto Meyer, Generaldirektor
1963: Dr. Theobald Schrems, Professor, Domkapellmeister
1963: Fürst Franz Josef von Thurn und Taxis
1966: Dr. F. Julius Neumüller, Professor
1966: Eduard Mühlbauer, Professor, Vorstandsmitglied der Siemens & Halske AG
1975: Dr. h. c. Alfons Goppel, Bayerischer Ministerpräsident
1978: Rudolf Schlichtinger, Altoberbürgermeister
1978: Fürst Karl August von Thurn und Taxis
1980: Dr. Walter Boll, Stadtdirektor a.D.
1985: Dr. h. c. Franz-Josef Strauß, Bayerischer Ministerpräsident
 

Söhne und Töchter der Stadt
Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in Regensburg geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Regensburg hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

1748, 15. Juli, Joseph Jakob von Heckenstaller, † 7. November 1832 in München, Kanzleidirektor, Generalvikar und Apostol. Vikar der Geist. Regierung in Freising 1798-1821
1905, 1. Oktober im Ortsteil Reinhausen, Dr. Alfons Goppel, † 24. Dezember 1991 in Aschaffenburg, Ministerpräsident von Bayern (1962-1978)
1925, 25. September, Werner Scharfenberger, Komponist ("Seemann, deine Heimat ist das Meer", "Aber am Abend, da spielt der Zigeuner")
1942, 8. Juni, Patrizius alias Walter Heinz Leykauf, Komponist, Sänger (Mitglied der Nilson Brothers) ("Aber dich gibts nur einmal für mich", "Freunde fallen nicht vom Himmel")
1945, 8. November, Günther Behrle, Komponist ("Patrona Bavariae", "Irgendwo brennt für jeden ein Licht"), Sänger


Kultur

Bayerisches Jazzweekend: An einem verlängerten Wochenende im Sommer gibt es über 100 verschiedene Bands. Die Jury des Bayerischen Jazzinstituts sorgt für ein hohes musikalisches Niveau. Eintritt frei.
Tage Alter Musik
Regensburger Tage des Schülertheaters: In drei Wochen im Juni führen ca. 20 Regensburger Schulbühnen ihre Stücke auf. Eintritt frei.


Freizeit
Bürgerfest: findet alle zwei Jahre statt.
Dult: zweimal jährlich. Berühmt ist der Blick vom Riesenrad auf Altstadt und Donau.
Open-Air Kino im Osthafen
Weihnachtsmarkt im Dezember


Sport
Regensburg-Marathon: Mit über 7.000 Teilnehmern einer der zehn größten Stadtmarathons in Deutschland.
Regensburg Triathlon: Kurz- und Jedermann-Distanz
Arber Radmarathon: Über 5.000 Teilnehmer auf unterschiedlich anspruchsvollen Strecken bis 250 Kilometer. Von Regensburg in den Bayerischen Wald und zurück.


Literatur
Bücher über Regensburg

Bauer, Karl. Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 5. erweiterte Auflage, Regensburg (MZ- Verlag) 1997.
Breuer, Toni und Carsten Jürgens (Hrsg.). Luft- und Satellitenbildatlas Regensburg und das östliche Bayern. München (Verlag Dr. Friedrich Pfeil) 1998.


Freizeit- und Reiseführer
Baedeker Stadtführer Regensburg. Baedeker Verlag, 2002.
Lankes, Hans und Michael Spaan (Hrsg.). Stadtbuch Regensburg. Erscheint regelmäßig in aktualisierten Auflagen, mit Adressen fast aller Lokale, Freizeiteinrichtungen und vielen Insidertips.

 

Kontakt
Stadt Regensburg
Hausanschrift:
Maximilianstraße 26, Ecke Grasgasse
93047 Regensburg

Postanschrift:
Stadt Regensburg
Postfach 11 06 43
93019 Regensburg

Telefon: (0941) 507-3333
E-Mail: buergerservice@regensburg.de

Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 8.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 8.00 - 18.00 Uhr


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