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Neubau liegt im 7. Gemeindebezirk von Wien mit einer Fläche von 1,61 km² und 30.396 Einwohner (Stand von 1991). Neubau liegt auf einem Höhenzug, der von der Innenstadt zwischen Wienfluss und dem eingewölbten Ottakringerbach nach Westen streicht.
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Lage Neubau (7. Bezirk) Karte: Archiv
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Im Jahre 1850 aus den Vorstädten Neubau, was 1315 als Neustift erwähnt wird und erst 1632 als Neubau, St. Ulrich, im Jahre 1202 als Zeismannsbrunn erwähnt und dann 1302 als St. Ulrich, Spittelberg, ab 1675 als "Krowatendörfel" entstanden und Schottenfeld sowie Lerchenfeld gebildet. Neubau erlebte mit dem Bau von Band- und Seidenfabriken im 18. Jahrhundert einen starken Aufschwung und wurde danach dicht verbaut. Die teilweise noch erhaltenen Alt - Wiener Vorstadtgassen und - häuser charakterisieren Neubau ebenso wie die Konzentration von Kleingewerbe und Handel (besonders Möbel). Seither kamen vor allem große Warenhäuser an der Mariahilfer Straße (Grenze gegen den 6. Bezirk Mariahilf) und Büros der Filmbranche hinzu.
Kirchen: Altlerchenfelder Kirche erbaut von 1848-50; Stiftskirche (auch Garnisonskirche von 1739, vermutlich von J. E. Fischer von Erlach erbaut; Ulrichskirche erbaut 1211. Dann der Neubau von 1721 Der Turm enstand 1771; Kirche und Kloster in den Jahren 1835-37 von J. Kornhäusel erbaut der Mechitaristen (mit Bildern der beiden Schnorr von Carolsfeld und von E. J. Schindler, Bibliothek mit Armeniaca, Münzsammlung und Museum); Schottenfelder Kirche; Lazaristenkirche, im Jahre 1862 von F. Schmidt erbaut.
Ehemalige Hofstallungen erbaut 1723 von J. E. Fischer von Erlach, die er nach einem Entwurf seines Vaters vollendete. Seit 1998 Umbau zum Museumsquartier; Stiftskaserne, sie wurde nach 1745 im Bereich des Chaosschen Stiftungshauses des 17. Jahrhunderts als Savoyische Ritterakademie erbaut und 1869 aufgestockt. Von 1905-92 war sie auch auch Kriegsarchiv. Im Hof war sie ehemalige Ingenieurakademie und Flakturm des 2. Weltkriegs; ehemaliges Trautsonpalais ("Ungarische Garde"), 1710-12 errichtet, der bedeutendste Profanbau J. B. Fischers von Erlach (bis 1918 Sitz der ungarischen Leibgarde, dann "Collegium Hungaricum" der staatlichen ungarischen Kulturinstitute, für das Justizministerium angekauft, 1967 Demolierung des westlichen Teils); Volkstheater (1889); Renaissancetheater ("Theater der Jugend"); Literaturhaus; Pädagogisches Institut der Stadt Wien; ehemaliges städtisches Sophienspital (1985-87 Umbau zu Sozialmedizinischem Zentrum, 1998-99 Zubau); Kaiserliches Hofmobiliendepot. Dreifaltigkeitssäule (1713), Johann-Nepomuk-Statue (1750), Augustin-Brunnen (1908).
Quellen: Literatur: H. Rotter, Neubau, 1925; W. Mayer, Neubau, Wiener Bezirkskulturführer, 1983; F. Czeike, Historisches Lexikon Wien, 5 Bände, 1992-97.
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