Kontakt

Partner

 Apothekendienst   Arztsuche   Giftnotruf   Schneehöhen   Unwetterwarnungen

Linz / Donau
Landkarte
 

Home
Akt. Verkehrslage
Busplan OÖ
Fahrpläne
Hotelsuche
Impressum
Routenplaner
Telefonbücher
Service
Sicherheit
Wetter Linz


Neue Seiten powered by crawl-it
 

 

 

 

Linz ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Oberösterreich in der Republik Österreich. Mit 186.298 Einwohnern (Stand: Volkszählung 2001) ist sie größte Stadt Oberösterreichs und die drittgrösste Österreichs nach Wien und Graz. Die Stadt ist Zentrum des oberösterreichischen Zentralraums und hat eine Fläche von 96,105 km².

Höhe 266 m ü. NN
Postleitzahlen 4020-4049
Vorwahlen alt: 0732, neu: 070
Geografische Lage 48°18 '11 Nördlicher Breite und 14°17 '26 Östlicher Länge
KFZ-Kennzeichen L
Amtliche Gemeindekennzahl 40101
Gliederung des Stadtgebiets 9 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung
Bürgerservice Center
Hauptstraße 1-5
A-4041 Linz

Linz ist Statutarstadt und somit sowohl Gemeinde als auch Bezirk.

Geographie


Lage von Linz
© wikipedia

Linz liegt auf beiden Seiten der Donau. Der nördlich der Donau gelegene Stadtteil heißt Urfahr und wurde erst im Jahr 1919 Teil von Linz und ist über drei Donaubrücken erschlossen. Umgeben von Kürnberger Wald, dem fruchtbaren Eferdinger Becken und den sanften Hügeln des Mühlviertels, liegt das Linzer Becken mit der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Die Donau umfließt das Stadtgebiet von Linz stromabwärts in einem nord- westsüdwestlichen Halbkreis. Die Traun mündet 7 km östlich des Stadtzentrums in die Donau. Das ehemals problematische Umweltimage als Industriestandort hat Linz durch eine diesbezüglich äußerst konsequente Politik abgelegt. Die Stadt, welche mit Namen wie Johannes Kepler, Anton Bruckner und Adalbert Stifter eng verbunden ist, gehört mittlerweile zu den saubersten Landeshauptstädten Österreichs und bietet eine hohe Lebens- und Freizeitqualität.

Städtische Bezirke

Innenstadt

Stadtteile:

Altstadtviertel, Rathausviertel, Kaplanhofviertel, Neustadtviertel, Volksgartenviertel, Römerberg-Magarethen

Waldegg
Stadtteile:

Freinberg, Froschberg, Keferfeld, Bindermichl, Spallerhof, Wankmüllerhofviertel, Andreas-Hofer-Platz-Viertel

Lustenau
Stadtteile:

Makartviertel, Franckviertel, Hafenviertel

St.Peter
Kleinmünchen
Stadtteile:

Neue Welt, Scharlinz, Bergern, Neue Heimat, Wegscheid, Schörgenhub, Kleinmünchen, Auwiesen

Ebelsberg
Stadtteile:

Ebelsberg, Solar-City, Pichling

Urfahr
Stadtteile:

Alt-Urfahr, Heilham, Hartmayrsiedlung,Harbachsiedlung, Karlhofsiedlung, Auberg

Pöstlingberg
Stadtteile:

Pöstlingberg, Bachl-Gründberg

St.Magdalena
Stadtteile:

St.Magdalena, Katzbach, Elmberg

Nachbargemeinden
Linz grenzt im Süden an den Bezirk Linz-Land (Gemeinden Leonding, Traun, Ansfelden, St. Florian, Asten) und im Norden an den Bezirk Urfahr- Umgebung (Gemeinden Puchenau, Gramastetten, Ottensheim, Lichtenberg, Kirchschlag, Altenberg, Engerwitzdorf, Steyregg).
 

Linz im Donaunebel (Michael Tremel)

Linz im Donaunebel
© Michael Tremel


Wappen
Beschreibung:
Das Wappen der Stadt zeigt zwei silberne Türme, die ein offenes Tor einschließen. Über dem Tor ist das rot-weiß-rote Binnenschild Österreichs angebracht, darunter zwei silberne Wellenlinien.

Bedeutung:
Tor und Türme symbolisieren die mittelalterliche befestigte Stadt. Nach Erweiterung des Stadtge- biets zur Donau hin wurden Wellenlinien hinzugefügt, die die Donau repräsentieren. Das österreichische Schild ist Hinweis auf die Landes- hauptstadtfunktion.

Wappenherkunft
Das Stadtwappen von Linz entwickelte sich aus dem Siegelbild, das ab spätestens 1242 Verwendung fand. Dieses Siegelbild zeigte bereits das offene Stadttor begrenzt von zwei zinnenbewehrten Türmen auf Felsgrund. Ab 1288 wurde das Tor auf Wasser stehend dargestellt.

Geschichte
Die Bedeutung der Siedlung markiert der in Westostrichtung verlaufende Donauweg, der in Südnordrichtung von einer von der Adria zur Ostsee verlaufenden Transversale geschnitten wird. Altsteinzeitliche Gegenstände wurden vereinzelt gefunden, eine kontinuierliche Besiedlung des Linzer Raums ist seit der Jungsteinzeit verbürgt (Gräberfelder aus der frühen Bronzezeit, Urnenfelderzeit und Hallstattzeit im ehemaligen Ort St. Peter, heute Industriegelände, sowie keltische Wallanlagen auf dem Freinberg und dem Gründberg). Die Römer errichteten in der 2. Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. ein Kastell mit zugehöriger Zivilsiedlung (die nie Stadtrang erhielt) im Bereich Römerberg und westlich der Achse Hauptplatz-Landstraße. Die römische Bezeichnung "Lentia" leitet sich von der keltischen Wurzel "lentos" (= biegsam, gekrümmt) ab, was als Siedlung an der Flussbiegung (Donau) zu deuten ist. In St. Peter wurden zwei bairische Gräberfelder (7. Jahrhundert) entdeckt.

799 wurde der Ort "Linze" mit der Martinskirche und einem "castrum" (befestigte Ansiedlung, vermutlich westlich davon) urkundlich erstmals erwähnt. Die Raffelstettener Zollordnung weist Linz zur Karolingerzeit als zentralen Ort des Traungaus mit Markt- und Zollfunktion aus. Zirka 1205/06 kam die Siedlung von den Haunspergern an die Babenberger, die sie unter Anlage des Hauptplatzes erweiterten (Mauerring vom Schloss über Promenade und Graben bis zur Donau). Stadtcharakter entwickelte die Siedlung in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Stadtumwallung wurde nach einem Brand von 1800 abgetragen. 1497 wurde die erste Donaubrücke errichtet. Am Ende des 13. Jahrhunderts war Linz mit dem Sitz des Hauptmannes ob der Enns zum Verwaltungsmittelpunkt des Landes geworden. Herzog Albrecht VI. machte die Stadt zu seiner Residenz, Kaiser Friedrich III. lebte hier 1484/85 und 1489-93. Unter ihm wird Linz erstmals als "Hauptstadt" des Landes bezeichnet. Die Stadt blieb auch in der Folgezeit bevorzugter Zufluchtsort des Hofes bei Kriegsgefahr (Türken) und Seuchen (Pest).

Erste Ansätze der Reformation sind in den 20er Jahren des 16. Jahrhunderts erkennbar; um 1600 setzte die Gegenreformation ein, die in der Folgezeit mehrere Orden nach Linz brachte. 1783/85 wurde Linz Bischofssitz. Seit dem Mittelalter hatte die Stadt mehrere Kriege und Belagerungen zu überstehen, von denen sich der Bauernkrieg unter S. Fadinger (1626), die Besetzung im Österreichischen Erbfolgekrieg (1741/42) und die dreimalige Besetzung in den Koalitionskriegen gegen Napoleon (1800/01, 1805/06, 1809) besonders nachteilig auswirkten. Die wirtschaftliche Bedeutung manifestiert sich in 2 Jahrmärkten, die seit dem ausgehenden Mittelalter den Rang internationaler Messen besaßen. 1672 wurde mit der Linzer Wollzeugfabrik der erste Manufakturbetrieb der Monarchie gegründet. Die Pferdeeisenbahn von Linz nach Budweis (1832) bzw. nach Gmunden (1836) war die erste Schienenbahn des Kontinents und diente vornehmlich für den Salztransport, aber auch für den Personenverkehr. Die in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts einsetzende Industrialisierung (Textilindustrie, Schiffswerft, Lokomotivfabrik, Nahrungs- und Genussmittelindustrie) führte zu Eingemeindungen: 1873 Lustenau und Waldegg, 1915 St. Peter, 1919 Urfahr und Pöstlingberg, 1923 Kleinmünchen, 1938 St. Magdalena und Ebelsberg, 1939 Keferfeld (Teil von Leonding).

Am 12. Februar 1934 nahm der Bürgerkrieg (Februarkämpfe 1934) von Linz seinen Ausgang. Während der NS- Zeit wurde die Stadt zu einem Zentrum der Rüstungsindustrie ausgebaut. Eine monumentale Verbauung der Donauufer und die Anlage einer Prachtstraße kamen nicht zur Ausführung. 22 Luftangriffe 1944-45 führten zu umfangreichen Zerstörungen. 1945-55 gehörte Urfahr zur sowjetischen Besatzungszone und hatte eine eigene Stadtverwaltung. Mit dem Ausbau der Schwerindustrie nach dem 2. Weltkrieg (VÖEST, Stickstoffwerke, Schiffswerft) wurde Linz ein Zentrum der österreichischen Schwerindustrie. Dieser Wandel von einer einfachen Provinzstadt zu einer modernen Industrie- und gleichzeitig Kulturstadt mit den entsprechenden Infrastruktureinrichtungen drückt sich deutlich im Stadtbild aus. Linz dehnte sich rasch besonders nach Süden und Südwesten aus, wo es in die schnell wachsenden Nachbarstädte Leonding, Traun und Ansfelden übergeht. Der Einzugsbereich der Pendelwanderung umfasst das gesamte Mühlviertel und erstreckt sich über Wels, Steyr und Enns hinaus.

Soziales
Freizeit & Sport

Bäder:

Schörgenhubbad, Hummelhofbad, Parkbad, Biesenfeld-Bad, Pleschinger-Badesee, Pichlinger- Badesee, Weikerl-Badesee.
Sport: Sporthalle (Intersport-Arena), Stadion der Stadt Linz, Eishalle

Gesundheitswesen

Krankenhäuser:

Allgemeines Krankenhaus (AKH), Unfallkrankenhaus (UKH), Landesnervenklinik Wagner-Jauregg, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern v. Vinzenz von St.Paul, Landesfrauenklinik, Kinderkrankenhaus, Krankenhaus der Elisabethinen, Diakonissen-Krankenhaus

Religion

wichtige Kirchen in Linz:

Neuer Dom, Alter Dom, Stadtpfarrkirche, Wallfahrtsbasilika Pöstlingberg, Pfarrkirche Urfahr, Friedenskirche Urfahr, Martinskirche
Theologische Privatuniversität Linz
Diozese Linz (Bischofssitz)

Schul- und Bildungswesen

Johannes Kepler Universität Linz
Fachhochschulen
Allgemein höherbildenden Schulen
Volkshochschule
Wirtschaftsförderungsinsttut WIFI

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtsbasilika Pöstlingberg:
Wahrzeichen und Wallfahrtsbasilika hoch (537m) über Linz, aus den Jahren 1738 bis 1774.

Pöstlingbergbahn:
Steilste zahnradlose Bergbahn der Welt (10,6% Steigung), erbaut 1898. Endstation in einem Turm des Festungsgürtels um 1830.

Grottenbahn:
Eröffnet 1906 in einem Befestigungsturm des ehemaligen Forts Pöstlingberg. Rundbahn in einem Kleinbahnzug sowie Schauräume lassen Einblicke in die Kindermärchenwelt zu.

Neuer Dom:
Größte Kirche Österreichs. Neugotischer Sandsteinbau aus 1862 bis 1924 mit unvollendeten Details. Turmhöhe: 134,8 m.
Mit 20.000 Besucherplätzen (über zwei Drittel der Einwohnerschaft der Stadt zum Zeitpunkt des Baubeginns) ist der Neue Dom die größte Kirche Österreichs. Der Bau des neugotischen Doms wurde bereits 1855 durch den Linzer Bischof F.J. Rudigier vorbereitet. Bereits 1862 wurde nach den Plänen des Kölner Dombauers Vinzenz Statz der Grundstein für das im Stil der französischen Hochgotik gehaltene dreischiffige Langhaus mit Fassadenturm, Vorhalle und zweiflügeligem Hauptportal gelegt, Domweihe 1924.
Bemerkenswert sind die Gemäldefenster, darunter das bekannte Linzer Fenster mit Darstellungen aus der Linzer Geschichte und die Krippenanlage in der Gruftkirche mit Figuren von S. Osterrieder.

Eine kleine Anekdote:
Die aufstrebende Provinzstadt wollte mit dem Dom-Turm ihre Bedeutung demonstrieren, aber gemäß dem damals gültigen Grundsatz, dass kein Gebäude in der gesamten Donaumonarchie höher sein durfte als der Turm vom Stephansdom in Wien, wurde den Linzern die Erlaubnis dazu verweigert. Weshalb denn auch der Turm des Linzer Doms mit 135 Metern einen ganzen Meter niedriger blieb als der Stephansturm....

Öffnungszeiten
Mo bis Sa 7.30 - 19 Uhr
So 8 - 19 Uhr
Anfragen zur Domführung sind an die Domsakristei zu richten
Tel.: +43 (0)732/771506

Messen
Mo bis Sa 18.15 Uhr
So 9 Uhr (Kindermesse, außer Hochfeste und Ferien), 10 Uhr (Hochamt), 11.30, 18.15 Uhr

Neuer Dom
Herrenstraße 26, A-4020 Linz
Tel.: +43 (0)732/777885



Alter Dom:
Kirche (Jusuitenkirche) aus 1669 mit zwei Türmen (bis 1805 mit Zwiebelhelmen).
Die Jesuitenkirche und das dahinterliegende ehemalige Jesuitenkollegium, heute Postdirektion, bil- den eine bauliche Einheit. Errichtet wurde der Dom nach den Plänen von Pietro Francesco Carlone 1669-78.
Nachdem die Jesuiten am Ende des 18. Jahrhundert formell aufgehoben wurden, stand die Kirche daraufhin leer. Zur selben Zeit ernannte Kaiser Joseph II. einen Bischof von Linz und dieser wählte anstatt der ihm zugeteilten Stadtpfarrkirche die ungenützte Jesuitenkirche als seinen Sitz. Die Kir- che blieb bis 1909 Domkirche von Linz und heißt seither allgemein "Alter Dom". Einschiffige Barockkirche mit seitlichen Kapellen und Emporen, gerade geschlossenem Chor sowie Stukkaturen von J.P. Spaz und G.B. Mazza. Marmorhochaltar von Colomba und Barberini mit Bild von Antonio Belucci. Das Chorgestühl stammt aus der ehemaligen Stiftskirche Garsten und die Bruckner- Orgel von Franz Xaver Krismann aus dem Stift Engelszell.
In dieser Kirche und an dieser Orgel war Anton Bruckner1856 - 1868 Domorganist (neben seinen Pflichten als Stadtpfarrorganist).

Öffnungszeiten
täglich 7 - 19 Uhr

Messen
Mo bis Sa 7.30, 9 Uhr
So 7.30, 9.30 Uhr

Alter Dom
Domgasse 3, A-4020 Linz
Tel.: +43 (0)732/770866-0



Martinskirche:
Älteste ursprünglich erhaltene Kirche in Östereich, mit einem Baukern aus dem 8. Jahrhundert.
Gilt als die älteste ursprünglich erhaltene Kirche Österreichs. Erste urkundliche Erwähnung 799.
Ein teilweise in das Kirchenschiff hineinragender, nicht sichtbarer Rechteckbau im Süden dürfte vermutlich der agilofingischen Zeit (vor 788) angehören. In karolingischer Zeit (nach 788) Errichtung eines Zentralbaues unter Verwendung römischer Bruchstücke, außen und innen sichtbar, dessen Grundriss durch Steinplatten markiert ist. Umge- staltung zur Nischenkirche im 11. Jahrhundert unter Auffüllung der Pfeilerbögen. Romanische und gotische Tür- und Fensteröffnungen von späteren Umbauten. Im Inneren freigelegte römische Inschriftensteine und römische Ofenanlage. In der ersten Nische befindet sich die Kopie des Volto-Santo-Bildes von Lucca (um 1440). Einblick in die Kirche durch eine Glastür. Besichtigung des Innenraumes nur mit Fremdenführer möglich.

Messen
Mi 8.30 Uhr (außer Sommerferien)
So 8.15 Uhr

Martinskirche
Römerstr./Ecke Martinsgasse, A-4020 Linz
Tel.: +43 (0)732/777454


Landhaus:
italienischer Frührenaissance-Bau aus 1564. Plantenbrunnen, errichtet 1648.Sitz des Landeshauptmannes, des Landtages und der OO Landesregierung..Der weitläufige Renaissancebau mit drei Innenhöfen steht an der Stelle des von den Ständen gekauften und 1564 übernommenen Kreuz- ganges des Minoritenklosters. Der Turm des Landhauses wurde 1568 erbaut.
Im Arkadenhof befindet sich der Planetenbrunnen von Steinmetz Peter Guet (1582) mit Bronzeaufsatz und über der tonnengewölbten Erdgeschosshalle mit dem Nordportal aus rotem Untersberger Marmor (Kaspar Toretto aus Venedig, 1570) der Steinerne Saal.


Hauptplatz:
größter Stadtplatz an der Donau mit der Dreifaltigkeitssäule aus 1728.

Stadtpfarrkirche Urfahr:
Spätromanische Anlage, die 1648 barockisiert wurde. Das Herz und die Eingeweide von dem 1493 verstorbenen Friedrich III. wurden hier beigesetzt.

Schloß Linz:
Bereits 799 erwähnt, Neubau 1481 unter Friedrich III. Seit 1966 Schloßmuseum mit historischen und volkskundlichen Sammlungen.

Kultur

Ars Electonica Center:
Museum für Elektronische Kunst in Urfahr am Brückenkopf der Nibelungenbrücke.

Lentos:
2003 eröffnetes Museum an der Donaulände für moderne und klassische Kunst.

Brucknerhaus:
Konzert- und Kongresshaus an der Donaulände, 1973 eröffnet, seit 1984 Schauplatz des Bruckernfestes und der Linzer Klangwolke. Benannt nach Anton Bruckner.

Neues Musiktheater:
geplantes Musikhaus im Linzer Zentrum am Gelände des (ehem.) UKH - Baubeginn um 2007.

Posthof:
1984 eröffnetes Konzerthaus für (alternative) Kleinkunst

Design-Center:
Kongress-, Messe- und Ausstellungshalle in moderner Architektur, 1994 eröffnet.

Parks

Gugl oder "Botanik":

öffentlicher Park im Zentrum von Linz, in der Nähe des Hauptbahnhofs. Beliebter Treffpunkt von Linzer Jugendlichen.

Donaulände oder "Lände":
öffentlicher Park an der Donau zwischen Lentos und Brucknerhaus. Im Sommer beliebtester Treffpunkt der Linzer Jugend.

Freinberg:
öffentlicher Park, von Familien und Jogger sehr gut besucht. Schönste Wohngegend von Linz.


Wirtschaft

Linz ist größte Wirtschaftsstandort im oberösterreichischen Zentralraum, der zu den drei stärksten in ganz Österreich zählt.In Linz siedelten sich während und nach dem Zweiten Weltkrieges bis heute bedeutende Unternehmen, wie die VOEST/voestalpine (entstanden aus den Hermann-Göring- Werken) oder die Chemie Linz an.Weitere Unternehmen aus der Metall-, Papier- und chemischen beziehungsweise pharmazeutischen Industrie sowie Unternehmen aus dem Forschungs- und Entwicklungsbereich. Ebenso ist Linz Standort für Niederlassungen aus der Lebensmittel- und Versandhausbranche.

Verkehr

Straße

Die Stadt Linz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Neben der im Süden vom Stadtgebiet verlaufenden A1 Westautobahn Wien - Salzburg, verläuft die A7 Mühlkreisautobahn, die zusammen mit der geplanten S10, der Mühlviertler Schnellstraße, eine wichtige Verkehrsverbindung in die Tschechische Republik darstellt, durch das Stadtgebiet. Im Südwesten von Linz zweigt die A25 Welser Autobahn ab, die in die A8 InnkreisAutobahn mündet, welche bis zur Staatsgrenze bei Passau führt.

Nibelungenbrücke: erbaut 1938
Vöest-Brücke: eröffnet 1972
4. Linzer Donaubrücke: geplant für 2010-2012
Römerbergtunnel: eröffnet 1967
Mona-Lisa-Tunnel & Umfahrung Ebelsberg: eröffnet 2000
Bindermichl Autobahneinhausung: in Bau (bis 2005)

Eisenbahn

Die 1825 errichtete und 1832 eröffnete Pferdeeisenbahnstrecke von Linz nach Ceské Budejovice war die erste Bahnstrecke auf dem europäischen Festland. Diese Bahnstrecke verband die Donau mit der Moldau und machte Linz zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt.

Linz wurde 1852 an die Kaiserin-Elisabeth-Westbahn angeschlossen und wurde ein wesentlicher Knotenpunkt für den Verkehr nach Bayern und Salzburg. Neben dem Hauptbahnhof am damaligen Südende der Stadt wurde 1880 zusätzlich der Central-Frachten- und Rangierbahnhofes für den Güterverkehr errichtet.

Der ursprüngliche Linzer Hauptbahnhof wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und zwischen 1945 und 1950 neu aufgebaut. Zwischen 2000 und 2004 wurde er durch ein neues Bahnhofsgebäude mit einer verbesserten Nahverkehrsanbindung ersetzt.

Eisenbahnbrücke: eröffnet 1900.
City-S-Bahnbrücke: geplant für 2012.

Luftverkehr

In Hörsching befindet sich der Flughafen Linz mit Linienverbindungen nach Düsseldorf, Frankfurt am Main, Wien, Salzburg, Graz und Zürich. Eine tägliche Billigflugverbindung mit Ryanair gibt es nach London. Zusätzlich stehen noch einige Charterverbindungen (nach Ägypten, Griechenland, Italien, Kroatien, Spanien, Tunesien, Türkei) am Programm. Gleichzeitig Bedeutung als Standort für Luftfracht- Speditionen.

Nahverkehr

Die Linz-Linien (ehem. ESG, heute Linz AG) bietet zahlreiche Busverbindungen in Linz an. Bereits 1880 wurde die erste Pferdetramway in Linz eingeführt, 1914 Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie M. Seit 1929 durchgehende Straßenbahnverbindung durch die Linzer Innenstadt, die bis 1977 bis Auhof verlängert wurde. 2003 folgte die Linie 2 nach Ebelsberg. Weitere Straßenbahnlinien in Planung (nach Wegscheid/Traun und Ansfelden). Zwischen Linz und Eferding verkehrt seit 1912 die Linzer Lokalbahn (LILO), der "Gurkerl-Express". City-S-Bahn vom Hauptbahnhof bis zum Mühlkreisbahnhof für spätestens 2012 geplant.

Ende 2004 geht die Nahverkehrsdrehscheibe-Linz (http://www.drehscheibe-linz.at ) in Betrieb. Kernstück ist eine unterirdische Strassenbahntrasse zwischen den Stationen Bulgari-Platz und Goethe-Kreuzung (1,9 km Länge), die am 31. August 2004 eröffnet wurde. Dadurch wird eine direkte Anbindung des Bahnhofes möglich, sodass jede Nahverkehrshaltestelle in Linz vom Bahnhof aus mit höchstens einmal Umsteigen erreichbar ist. Die Planung dieser Linienvariante geht in das Jahr 1976 zurück; 2001 wurde endlich mit dem Bau begonnen, welcher im Jahr 2004 drei Monate früher als geplant abgeschlossen wurde. Neben dem Bahnhof entsteht auch das neue Busterminal, welches zum zentralen Punkt für die Linzer Busse werden soll.

Radverkehr

Linz liegt ebenso am beliebten Donauradwanderweg Passau - Wien.


Kontakt
Bürgerservice Center
Neues Rathaus
Hauptstraße 1 - 5
4041 Linz

E-Mail info@mag.linz.at

Umfassender Service unter einer Nummer
+43 732 7070

 

Weblinks

Quellen:
Stadt Linz
Enzyklopädie: Linz. DB Sonderband: Wikipedia Herbst 2004, S. 168291
 Dj701, Kurt Jansson, GNosis, Kris Kaiser, Nd, HenrikHolke, Echoray, Matthäus Wander, Zwobot, Katharina, TomK32, 2aml, Azim, Karl Gruber, AwfulTHEinfo, Sethnacht, Leonardo, Hafenbar, Komtur, Mjh, Rainer Wasserfuhr, Paddy, Kohleriqua, Parlament, Robert Kropf, Stefan h, sowie 27 anonyme Internetnutzer.

 

Österreich
Oberösterreich
Linz Land
Allhaming
Ansfelden
Leonding
Linz

 

© 2011 alpen-info.de