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Krems an der Donau
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Krems an der Donau hat eine Seehöhe von 221 Meter und ist eine Statutarstadt im Zentrum von Niederösterreich (Österreich).



Geografie
Krems liegt an der Donau zwischen der Wachau im Westen, dem Waldviertel im Norden, dem Wagram und dem Tullnerfeld im Osten und dem Dunkelsteinerwald im Süden. Gegenüber am anderen Donauufer liegt das bereits seit römischer Zeit besiedelte Mautern. Auf einer Fläche von 51,6 km² leben 24.071 Einwohner (+ 5.112 Nebenwohnsitz). Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 566 Einwohnern /km.²


Lage Krems in Niederösterreich
© Wikipedia

Anreise

Mit dem Auto:

  Von Wien über die A22 und die S5 nach Krems
  Von der A1 Westautobahn ab St. Pölten über die S33 nach Krems
  Von der A1 Westautobahn bis Melk und auf der B3 nach Krems (durch die Wachau).

Mit der Bahn

  Von Wien (Franz-Josefs-Bahnhof) nach Krems: Fahrzeit: ca. 1 Stunde
  Von St. Pölten (Westbahn) nach Krems: Fahrzeit: ca. 30-45 Minuten
  Zuginformation Bahnhof Krems: +43 (0)2732/82536-345
  Allgemeine Zugauskunft Wien: +43 (0)5/1717

Mit dem Flugzeug

  
Flugplatz Krems-Langenlois 3550 Krems-Gneixendorf, Flughafenstraße 2 (742 m Asphaltpiste, für             Flugzeuge bis 5 Tonnen geeignet)
  Flughafen Wien



Stadtgliederung

Gliederung des Stadtgebietes
11 Katastralgemeinden

Angern, Egelsee, Gneixendorf, Hollenburg, Krems, Rehberg, Landersdorf, Scheibenhof, Stein, Thallern, Weinzierl



Geschichte
Die heutige Stadt Krems reicht historisch über 1.000 Jahre zurück. Durch die klimatisch begünstigte Lage sind Ansiedlungen bereits aus der Zeit der Germanen und zurück bis weit vor dem Beginn unserer Zeitrechnung bekannt.

Über lange Zeit entwickelten sich zwei Städte nördlich der Donau: Krems und die Stadt Stein an der Donau. 1938 wurden die beiden Städte zur Stadt Krems an der Donau zusammengeführt.

Chronik
  Lamm Gozzoburg 30.000 v. Chr. Erste Siedlung am Wachtberg belegt
  860 erste urkundliche Nennnung von Hollenburg
  995 erste urkundliche Erwähnung von Krems
  1072 erste Nennung von Stein
  1130 – 1190 erste Babenbergische Münzstätte in Österreich
  1196 erster Stadtrichter
  1305 Stadtrecht für Krems und Stein urkundlich belegt
  1447 Hauerinnung St. Paul urkundlich belegt
  1463 heutiges Stadtwappen von Friedrich III.
  1645 – 1648 Besetzung durch Schweden im Dreißigjährigen Krieg
  1826 Aufenthalt Ludwig van Beethovens in Gneixendorf
  1850 Gründung der Tabakfabrik
  1872 Anschluss an das Bahnnetz
  1888 Baubeginn des Schutzdammes
  1940 Errichtung Kriegsgefangenenlager Gneixendorf
  1945 Massaker in Stein
  1988 Fund der „Fanny vom Galgenberg“ (32.000 Jahre alte Statuette)
  1995 Fertigstellung Hochwasserschutzprojekt Stein
  1995 Eröffnung Donau – Universität, Kunsthalle
  2000 Erhebung der Altstädte zum Weltkulturerbe
  2005 Eröffnung des Campus Krems
 


Krems an der Donau
© Denis Barthels



Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sowohl im Ortsteil Krems als auch im Ortsteil Stein sind geschlossene Altstadtbestände vorhanden. Da sich in den letzten 50 Jahren der Hauptschwerpunkt des Handels und Gewerbes in den Ortsteil Krems bzw. die am östlichen Ostrand der Stadt anzutreffenden Einkaufszentren zurückgezogen hat, ist der Ortsteil Stein baulich weitgehend unverändert geblieben. Die kleingewerblichen Nutzungen sowie die kleinen Handelsbetriebe sind jedoch zum großen Teil verschwunden. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Initiativen gesetzt, den Ortsteil Stein und das zwischen Krems und Stein gelegenen "Und" zu beleben. Besonders ist die Kunsthalle Krems (mit wechselnden Ausstellungen, Schwerpunkt zeitgenössische Kunst) sowie das Karikaturmuseum (permanente Ausstellung der Künstler Manfred Deix und des Architekten-Karikaturisten Gustav Peichl (Ironimus) sowie Sonderschauen), ein Literaturhaus sowie örtliche Initiativen hervorzuheben. Ein weiteres besuchenswertes Museum ist das Weinstadtmuseum in Krems


Bildung

Die Stadt Krems an der Donau hat eine lange Tradition als Schulstandort. Die Stadt verfügt über ein sehr breites Ausbildungsspektrum, angefangen bei der vorschulischen Erziehung über Pflichtschulen, mittlere und höhere Schulen bis hin zu Hochschulen und Universitäten. Jährlich absolvieren 5.700 SchülerInnen und 9.000 Studierende ihre Ausbildung in der Donaumetropole.

Krems verfügt z.B. über 19 Kindergärten und 3 Schulhorte. Im Pflichtschulbereich bietet Krems sehr gute und leistungsfordernde Volks- und Hauptschulen sowie Unterstufen - Gymnasien. Neben dem Pflichtschulbereich werden in Krems folgende weiterführende Ausbildungsmöglichkeiten angeboten.



Wirtschaft und Infrastruktur
Im Herzen Niederösterreichs am Puls der Wirtschaft - egal ob Straße, Schiene oder Wasserstraße - in Krems vereinigen sich übergeordnete Straßenverkehrsträger, übergeordnetes Schienennetz und die Wasserstraße Donau.

Problemloser Umschlag, aber auch Zielort oder Ausgangsort des Güter- und Personenverkehrs - in Krems ist alles möglich. Hervorragende Voraussetzungen sowohl im Verkehrsanschluss, als auch im allgemeinen infrastrukturellen Bereich.

Neben der Verkehrsstruktur als trimodaler Knotenpunkt - Straße - Schiene - Wasserstraße verfügt der Standort Krems über hervorragende Infrastrukturausstattung:

  Umfassende Abfalltrennung und -entsorgung
  Hochleistungs - Abwasserkläranlage
  Standardinfrastruktur - Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Gas
  Fernwärme
  Lichtleitfaser-Telefonie / Datenübertragungsnetz
  Bestausgebauter, moderner Donauhafen
  Innerstädtisches Autobus-Verkehrsnetz
  Best aufgeschlossene Gewerbe- und Industriegrundstücke mit Aufschließungsstraßen

 

Strategische Lage - International – CENTROPE
Krems bildet mit St. Pölten die westliche Begrenzung des CENTROPE Raums, welcher zum Ziel hat, die Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichen Verflechtungen in dieser Region zu steigern und sich als wettbewerbsfähige Wirtschaftsregion im Herzen Europas international zu positionieren. Die Region, welche die Nahtstelle von vier Ländern im Herzen Europas darstellt, umfasst die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland, den Kreis Südmähren, die Kreise Bratislava und Trnava sowie die Komitate Györ - Moson - Sopron und Vas.

In diesem Wirtschafts- und Lebensraum wohnen mehr als sechseinhalb Millionen Menschen. Die Mitgliederregionen gehören zu den produktivsten ihrer Länder. Speziell die „Vienna Region", der österreichsche Vertreter in CENTROPE mit den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland, trugen in den letzten Jahren mit mehr als 45% zur Bruttowertschöpfung Österreichs bei. Die Region zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Lage im Kreuzungsbereich der Hauptverkehrs- und Urbanisierungsachsen Europas und der ausgezeichneten Qualifizierung seiner Arbeitskräfte besonders aus.

Österreich im Allgemeinen und Krems im Besonderen ist für internationale Betriebe ein äußerst attraktiver Holdingstandort. Österreich bietet eine attraktive Gruppenbesteuerung, der zufolge die Anfangsverluste ausländischer Töchter bzw. Beteiligungen den Österreichischen Gewinnen gegengerechnet werden können. Das bestehende dichte Netzwerk an Doppelbesteuerungsabkommen sichert darüber hinaus eine geringe Quellensteuerbelastung für empfangene Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren. In Österreich zahlen Unternehmen 25% Körperschaftssteuer und sonst NICHTS - keine Vermögenssteuer, keine Gewerbesteuer. Österreich ist Top in Sachen Lebensqualität, Sicherheit und Gesundheitsinfrastruktur. Österreich ist der optimale Ausgangspunkt, um anspruchsvolle Fachleute für die Betreuung der Osteuropaaktivitäten vor Ort zu begeistern.

Strategische Lage - National
  Österreich ist das 4. reichste Land der EU
  Überdurchschnittliche Kaufkraft österreichischer Konsumenten
  Hoch entwickelte Infrastruktur
  Effiziente Verwaltung - innerhalb der EU Nummer 1 im e-government
  Politische und gesellschaftliche Stabilität durch gelebte Sozialpartnerschaft
  Wirtschaftsorientierte Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern
  Hohe persönliche Sicherheit
  Attraktive Unternehmensbesteuerung - national und international
  Spitzenplatz bei der Produktivität
  Historisch bedingtes, umfangreiches hautnahes Osteuropawissen
  Bester Zugang zur Wachstumsregion Ost- und Südosteuropa
  Osteuropa - Koordinationszentrale für rund 1.000 ausländischen Firmen
  Rund 300 Internationale Konzerne setzen auf Österreich als Osteuropa – Hauptquartier, darunter 28 Fortune-    500-Firmen
  Leistungsfähigster europäischer Flughafen in Richtung Mittel- und Osteuropa
  Fundierte technische und kaufmännische praxisorientierte Gymnasien
  Innovative Klein – und Mittelbetriebe als Weltmarktführer
  Produktion trägt zu ca. 30 % des BIP bei – Platz 1 in der OECD
 

Strategische Lage - Regional
  Im Zentralraum Niederösterreichs gelegen
  Direkt am Autobahnring um Wien
  Lage an der Hauptverkehrsachse Donautal des Ost-West-Verkehrs
  Trimodaler Hafen für den Umschlag von Gütern
  Industrieorientierter Standort mit erfahrener lösungsorientierter Verwaltung
  Effiziente öffentliche Verwaltung mit kurzen Bearbeitungszeiten
  Ein Ansprechpartner für alle wirtschaftliche Belange organisiert alle Behördenabläufe
  Vernetzung aller wirtschaftsrelevanten Institutionen
  Hervorragende Ausbildungsstätten für den Arbeitskräftenachwuchs
  Verlässliche und treue Arbeitskräfte, geprägt vom ländlichen Umfeld
  Verfügbarkeit von Arbeitnehmern mit Ostsprachenkenntnisse
  Hoher Grad an Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft durch Plattformen
  Autobahnanbindung an den internationalen Flughafen Wien - Schwechat
 



Krems am hochrangigen Straßenverkehrsnetz Ostösterreichs
Krems liegt am sogenannten „Regionenring" - dem hochrangigen Straßenverkehrsnetz Ostösterreichs - welcher sowohl den einfachen und direkten Anschluss an Wien und sämtliche in Wien zusammenlaufenden Autobahnen, als auch an die A1, die Westautobahn garantiert.

In Krems vereinigen sich die Schnellstraße S33 (nach St. Pölten), die S5 (direkt nach Wien) und die B37 „Horner Bundesstraße", die auch als „der Eingang ins Waldviertel" bezeichnet wird.

Schiene
Krems bildet im Schienenverkehr einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Niederösterreich. Hier vereinigen sich die Franz Josef Bahn (Krems - Wien), die Kremser Bahn (Krems - St. Pölten) und die Donauuferbahn (wird zukünftig rein für touristische Zwecke genutzt). Weiters verfügt Krems über eine Hafenindustriebahn, welche im Eigentum der Stadt Krems steht.

Wasserstraße Donau
Rhein, Main und Donau bilden die wichtigste kontinentale Wasserstrasse Europas. Der Kremser Handelshafen liegt dadurch im Zentrum des europäischen Festlandes und doch nahe an den Weltmeeren. Im Zentrum des europäischen Festlandes und doch nah an den Weltmeeren. Die direkte Befahrbarkeit ist von Rotterdam an der Nordsee, Ostsee bis zum Schwarzen Meer und weiter zum kaspischen Meer gegeben.

Die größte Hafenanlage Niederösterreichs befindet sich im östlichen Stadtgebiet von Krems. Der Hafen ist durch die Schnellstraße S5 direkt erreichbar und mit Gleisen (direkter Anschluss an den Hauptbahnhof Krems) ausgestattet. Somit ist Krems ein höher geordneter 3-modaler TEN (transeuropäische Netze) Knotenpunkt im europäischen Verkehrskorridor 7

Im Hafen selbst werden verschiedenen Dienstleistungen wie u. a. Umschlag, Lagerung generell, Rohstofflager, Getreideterminal, Befrachtung, Zoll, Packing Center, Containerterminal, Containerhandel, Containerreparatur etc. angeboten.

Der Hafen wird von der Firma Mierka Donauhafen Krems Gesellschaft m.b.H. & Co KG betrieben und steht im Eigentum der Stadt Krems.

Internationale Flughäfen
Krems selbst verfügt zwar selbst über keinen internationalen Flughafen. Der größte Flughafen Österreichs, Wien - Schwechat liegt ca. 60 Autominuten entfernt und ist bequem und einfach via Autobahn und Schnellstraße erreichbar.
www.viennaairport.com
Zusätzlich befindet sich der Flughafen Linz in ca. 100 Autominuten Entfernung, wobei auch dieser direkt über das übergeordnete Straßenverkehrsnetz erreichbar ist.




Ansässige Unternehmen
Die größten Industrie- und Gewerbebetriebe sind die VOEST Alpine Krems Finaltechnik, die Fa. Eybl International AG und Eybl Austria Gmbh (Autozubehör, Textilien) sowie die Fa. Dynea (chemische Industrie).



Partnerstädte

Krems unterhält mit den folgenden Städten Städtepartnerschaften:
· seit 1971: Ribe (Dänemark), Böblingen (Deutschland)
· seit 1973: Beaune (Frankreich), Passau (Deutschland)
· seit 1994: Kremsier (Tschechien)
· seit 1999: Grapevine (USA)


Kontakt
Rathaus Krems
Obere Landstraße 4
3500 Krems

Tel: +43 (0)2732/801-700
Fax: +43 (0)2732/801-719
 E-Mail: buergerservice@krems.gv.at
 
Öffnungszeiten
Montag, Mittwoch, Donnerstag: 8.00-15.00 Uhr
langer Dienstag: 8.00-19.00 Uhr
Freitag: 8.00-12.00 Uhr


Weblinks

· Gemeinde Krems [1]
· Zahlen und Fakten

· Kunsthalle Krems [2]
· Kunst und Handwerker Stein [3]

Große Panoramabilder

· Krems/Stein [4]
· Weingärten [5]
· Donaubrücke (Gesehen von Mautern aus) [6

 

 

Quellen:
Gemeinde Krems an der Donau
Enzyklopädie: Krems an der Donau. DB Sonderband: Wikipedia Herbst 2004, S. 155426

 

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