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Floridsdorf ist der 21. Gemeindebezirk von Wien mit einer Fläche von 44,46 km² sowie 119.415 Einwohner (Stand 1991). Der Bezirk liegt am linken Donauufer, im westlichen Marchfeld.
Wappen Das Wappen des 21. Bezirks ist sechsgeteilt. Auf fünf Wappenschildern liegt ein Herzschild auf. Die Grundfarben der Wappenfelder sind drei Mal silber, zwei Mal blau und ein Mal rot. Der Wappenschild vereint die ehemals selbstständigen Gemeinden Floridsdorf, Leopoldau, Stammersdorf, Jedlesee, Strebersdorf und Großjedlersdorf.
Floridsdorf wurde 1904 mit den Orten Jedlesee, Großjedlersdorf, Donaufeld, Leopoldau, Kagran, Hirschstetten, Stadlau und Aspern zu Wien eingemeindet, wozu 1910 noch Strebersdorf kam. 1938 verlor Floridsdorf Kagran, Stadlau, Hirschstetten, Aspern und die Lobau an den neu gebildeten 22. Bezirk Donaustadt. 1954 erfolgten eine Neuabgrenzung gegenüber dem 22. Bezirk und Niederösterreich und die Eingemeindung von Stammersdorf.
Die Siedlung hieß zunächst "Am Spitz" und wurde dann nach dem Klosterneuburger Abt Floridus Leeb, der 1786 Klostergründe an Siedler abgegeben hatte, benannt. Ursprünglichvor allem agrarisch, entwickelte sich Floridsdorf durch zahlreiche Industrieanlagen, durch die Nordwestbahn und die 1885 eingeführte Dampftramway rasch und wurde 1894 zur Stadt erhoben.
Der Bezirk ist geprägt von Stadtrandsiedlungen mit Schrebergärten und Bauern. Hier wären erwähnenswert
Großfeldsiedlung (1966-73) Nordrandsiedlung Siedlung Jedlesee (nach 1949) neues Siedlungsgebiet Neu-Stammersdorf zwischen Brünner Straße und Jedlersdorfer Straße (76 ha, seit 1992).
An Gemeindebauten gibt es im Bezirk: Schlingerhof, 1925/26 Karl-Seitz-Hof, 1926/27 Paul-Speiser-Hof, 1931/32).
Bildung In Floridsdorf gibt es folgende Bildungseinrichtungen: Schulzentrum (1966), Nittel-Hof (1976-83), Veterinärmedizin.Universität (1995/96), Siegfried-Marcus-Berufsschule (1989), Pädagogische Akademie der Erzdiözese Wien (1971), Ausbildungszentrum für Sozialberufe (1978), Haus der Begegnung (1968, an der Stelle des früheren Floridsdorfer Arbeiterheims von 1909),
Das Bezirksmuseum ist im ehemaligen Mautner-Schlößl (seit 1960). Paul-Hock-Park (ehemaliger Floridsdorfer Ortsfriedhof)
In Floridsdorf gibt es folgende Kirchen: Schulbrüderkirche Strebersdorf (1887) Donaufelder Kirche (1905) Floridsdorfer Kirche (1936-38).
Floridsdorf hat zahlreiche Industrie- und Gewerbebetriebe.
Der Bezirk hat Schnellbahn- und U-Bahnanschluss (U6). Westteil mit Alter Donau (Wasserpark, Angelibad), Marchfeldkanal.
Kontakt Bezirksvertretung des 21. Wiener Gemeindebezirkes 1211 Wien Am Spitz 1
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Telefon +43 1 27734 21114 Fax +43 1 4000 9921110 E-Mail post@b21.magwien.gv.at
Öffnungszeiten Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag von 8 bis 15.30 Uhr Donnerstag von 8 bis 17.30 Uhr
Weblink
Quelle: Literatur: F. Czeike, Floridsdorf, Wiener Bezirkskulturführer, 1979; derselbe, Historisches Lexikon Wien, 5 Bände, 1992-97; H. Hinkel und K. Landsmann, Floridsdorf von A-Z, 1997.
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