Kontakt

Partner

Döbling
Landkarte

Home
Akt. Verkehrslage
Fahrplan VOR
Fahrpläne
Hotelsuche
Impressum
Routenplaner
Telefonbücher
Service
Sicherheit
Wien-Wetter


Neue Seiten powered by crawl-it
 

 

 

Döbling liegt im 19. Gemeindebezirk von Wien, mit einer Fläche von 24,90 km² und 67.377 Einwohner (1991). Zum ersten mal wird Döbling um 1114 als Tobilic (Töblich) erwähnt und bestand bis 1891 aus zwei selbständige Gemeinden, aus Ober- und Unter - Döbling und wurde durch den Krottenbach voneinander getrennt. 1892 wurde dann Döbling mit Sievering, Grinzing, Heiligenstadt, Nußdorf, Kahlenbergerdorf und Josefsdorf zum 19. Bezirk vereinigt. Salmannsdorf und Neustift kamen 1938 vom 18. Bezirk Währing hinzu. Döbling reicht von der Donau und dem oberen Donaukanal über die Aussichtshöhen von Nußberg, Krapfenwaldl, Cobenzl und Himmel (Bellevue) bis auf die randliche Bergkette des Wienerwalds, die sich vom Dreimarkstein über Hermannskogel und Kahlenberg hinzieht und mit dem Leopoldsberg steil zur Donau abfällt.

Lage Döbling
© Archiv

Wappen
Das Wappen des 19. Bezirks ist in neun Teile aufgegliedert. Die Grundfarben werden von silber mit vier Mal dominiert, je zwei Schilde sind blau und gold und eines rot. Die Wappenschilde repräsentieren die neun ehemals selbstständigen Gemeinden Oberdöbling, Heiligenstadt, Unterdöbling, Nussdorf, Salmannsdorf, Neustift am Walde Sievering, Kahlenbergdorf und Grinzing.
Die ehemalige Gemeinde Oberdöbling nimmt auf dem Bezirkswappen den Herzschild ein. Auf blauem Grund liegt eine goldene Weintraube mit einem grünen Blatt und Ranken. Sie symbolisiert den dort betriebenen Weinbau.

Erstmals genannt wird "Teopilic" 1114. Der Name wurde früher aus dem mittelhochdeutschen Wort "tobl" (Schlucht Waldtal) hergeleitet. Heute gilt aber die Erklärung aus dem slawischen Gewässernamen "Toplica"(sumpfiges Wasser, nasse Stelle) als wahrer Ursprung.

Heiligenstadt
Als Wappenfigur von Heiligenstadt dient der Erzengel Michael.
Vor silbernem Hintergrund steht der Erzengel Michael als Seelenwäger. Hinter ihm liegt ein zweifüßiger grüner Drache mit roter Zunge und rotem Stachelschwanz. Der Seelenwäger trägt einen blauen Schuppenpanzer mit goldenem Kreuz auf der Brust und einen goldenen Helm. In seiner rechten Hand hält er ein goldenes Schwert, in der linken eine goldene Waage.
Der Erzengel Michael ist der Kirchenpatron von Heiligenstadt.

Ende des zwölften Jahrhunderts erfolgte die erste Nennung von Heiligenstadt. Der Heilige Severin soll hier als Heidenapostel gewirkt haben. Die Bekehrten nannten den Ort daraufhin "Heilige Stätte" (sanctus loci), woraus sich der Name ableitet.


Unterdöbling
Der Heilige Jakob steht als Wappenfigur für Unterdöbling.
Der Heilige Jakob steht in grünem Gewand mit rotem Mantel vor einem goldenen Hintergrund. In seiner rechten Hand hält er einen braunen Kreuzstab, in der linken Hand ein schwarzes Buch.
Er ist der Kirchenpatron der Heiligenstädter Pfarrkirche.

Vom Krottenbach abgeleitet hieß der Ort bis ins 17. Jahrhundert Krottendorf. Für den heutigen Namen gilt dasselbe wie für Oberdöbling.

Nußdorf
Drei goldene Nüsse stehen als sprechendes Wappen für Nußdorf.
Vor blauem Hintergrund ragt ein goldener Baumstamm mit zwei goldenen Zweigen. An ihnen wachsen drei goldene Nüsse und acht goldene Blätter. Das Wappen steht für die vielen dort wachsenden Nussbäume, die von den Römern dort gepflanzt wurden.

Der Name "Nuzdorf" wurde erstmals 1114 genannt. Er geht auf den Nussbestand in diesem Gebiet zurück. Die Römer holzten den Berg vor 2000 Jahren ab, um Nussbäume anzupflanzen.

Salmannsdorf
Der Heilige Sebastian steht für den Bezirksteil Salmannsdorf.
Vor silbernem Hintergrund steht eine grüne Wiese mit zwei Bäumen. An den rechten, größeren Baum ist der mit einem blauen Lendenschurz bekleidete Heilige Sebastian gefesselt. Er ist von fünf schwarzen, rot gefiederten Pfeilen durchbohrt.
Der Heilige Sebastian ist der Patron der Kapelle zu Salmannsdorf.

Erstmals urkundlich belegt ist "Salmanstorf" 1279. Vermutlich hatte ein Verwalter (Salman) der Grundherrschaft der Markgrafen hier einen Hof, woraus sich der Name ableitete.

Neustift am Walde
Der Heilige Rochus symbolisiert Neustift am Walde.
Der Heilige Rochus steht vor silbernem Hintergrund auf einer grünen Wiese. Er trägt ein braunes Gewand, einen blauen Mantel und einen braunen Pilgerhut. In der rechten Hand hält er einen Pilgerstab. Hinter ihm liegt ein silbern-braungescheckter Hund.
Der Heilige Rochus ist der Kirchenpatron der Neustifter Pfarrkirche.

1315 wurde Neustift erstmals erwähnt. Der Name geht auf die Siedlung bei der neuen Stiftung zurück.

Sievering
Der Heilige Severin steht als Wappenfigur für Sievering.
Auf grünem Boden steht der Heilige Severin vor goldenem Hintergrund. Er trägt einen roten, blau gefütterten Mantel und eine silberne Alba. Die linke Hand umfasst einen Krummstab, die rechte ist zum Segen erhoben.
Der Heilige Severin ist der Patron der Sieveringer Pfarrkirche.

1114 ist der Ort "Sufringen" und "Suueringan" belegt. Der Name deutet auf eine Siedlung, deren Bewohner zu einem Mann namens "Sufro" oder "Sufr" gehören.

Kahlenbergdorf
Der Heilige Georg als Drachentöter steht im Bezirkswappen für Kahlenbergdorf.
Auf rotem Hintergrund ist die Drachentöterszene auf einem braunen Berg dargestellt. Der Heilige Georg sitzt in goldener Rüstung samt goldenem Helm auf einem silbernen Pferd mit blauer Pferdedecke. Er tötet mit einer goldenen Lanze einen auf dem Rücken liegenden grünen Drachen.
Der Heilige Georg ist der Kirchenpatron der Kahlenbergdorfer Kirche.

Der Name leitet sich vom heutigen Leopoldsberg ab, der bis ins 17. Jahrhundert Kahlenberg hieß. Ab zirka 1115 ist der Ortsname belegt.

Grinzing
Die ehemalige Gemeinde wird durch den eine Weintraube haltenden Mann als sprechendes Wappen symbolisiert.

Auf silbernem Grund steht ein Mann auf einer grünen Wiese. Er trägt einen roten, goldgesäumten Rock, braune Hosen und silberne Strümpfe. In seiner rechten Hand hält er eine große blaue Weintraube mit zwei grünen Blättern. Die Darstellung repräsentiert den Weinbau, der in Grinzing betrieben wird.

Schon 1114 sind Weingärten von "Grincing" belegt. Die Herkunft des Namen wird auf einen Mann mit dem Namen "Grinzo" zurückgeführt, dessen Leute hier eine Siedlung bewohnten.

Charakteristisch für Döbling sind die alten Ortsbilder der Winzer - und Heurigendörfer in den Tälern der Wienerwaldbäche mit seinen ausgedehnten Weinhängen, welches das größte Weinbaugebiet von Wien ist und seinen Wäldern. Aber auch der Villenbezirk im Cottageviertel ist charakteristisch für den Bezirk. Döbling entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem noblen Sommerfrischeort, zahlreiche Komponisten, Dichter und Schriftsteller wohnten hier. Döbling hat mehr als die anderen Wiener Bezirke sein ursprüngliches Siedlungsbild bewahrt, zu den Bauten des 20. Jahrhunderts gehören unter anderem die Höhenstraße, der Fernsehmast auf dem Kahlenberg, die Rudersportplätze in der Kuchelau und der Fußballplatz Hohe Warte.

In Döbling liegen mehrere Spitäler und Heilanstalten, Parkanlagen (japanischer Setagaya - Park und andere), Freibäder und alte Friedhöfe. Die Vorortelinie (Schnellbahn) durchquert den Bezirk, an dessen Rand fahren die Franz - Josefs - Bahn und die U-Bahn-Linie U6. Die U-Bahn-Linie U4 hat ihre Endstation in Heiligenstadt; Kreuzfahrtschiffe auf der Donau legen in Nußdorf an.

Wichtige Bauten:
Döbling hat mehrere Kirchen, unter anderem in Grinzing, Heiligenstadt, Neustift, auf dem Kahlenberg und auf dem Leopoldsberg. 
Bei der Heiligenstädter St. - Michaels - Kirche ist der einzige erhaltene Karner Wiens, 
Kleiner Zwettlerhof (1731), ehemalige Hochschule für Welthandel (Archäologische Institute),
Schikaneder - Lehár - Schlössel (1737);
Maria - Theresien - Schlössel (Neurologisches Krankenhaus der Stadt Wien);
5 Beethovenwohnungen (Gedenkstätten), unter anderem Eroicahaus (L. van Beethoven wohnte hier 1803/04 und arbeitete an seiner "Eroica"),
Beethoven - Grillparzer - Haus (Ende des 18. Jahrhunderts; 1808 wohnten hier zur gleichen Zeit L. van Beethoven und der damals 17 - jährige F. Grillparzer),
Villa Hainisch (Musikschule der Stadt Wien),
Wertheimstein - Villa (1834-36, mit Fresken von M. von Schwind,
Bezirksmuseum und Weinbaumuseum),
Villen von J. Hoffmann,
Nußdorfer Wehr (Absperrvorrichtung des Donaukanals von O. Wagner, 1894-98),
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik auf der Hohen Warte,
Internationales Pressezentrum (1970), Pressehaus (1963).


Gemeindebauten
Karl - Marx - Hof, aus den Jahren 1926-30,
Klosehof, von 1924,
Pestalozzihof, von 1925,
Rebechof, von 1929,
Schnitzlerhof, von 1960, sowie
spätrömische Baureste bei der Heiligenstädter St. - Jakobs - Kirche.

Kontakt
Bezirksvertretung
des 19. Wiener Gemeindebezirkes
1190 Wien, Gatterburggasse 14

Telefon: 36034 19114 
Fax: 36034 9919120 
E - Mail: post@b19.magwien.gv.at

 

Quelle: © wien.at: Magistrat der Stadt Wien

 

Wien
Bezirke

IX. Alsergrund
XX. Brigittenau
XXII. Donaustadt
XIX. Döbling
X. Favoriten
XXI. Floridsdorf
XVII. Hernals
XIII. Hietzing
I. Innere Stadt
VIII. Josefstadt
III. Landstrasse
II. Leopoldstadt
XXIII. Liesing
V. Margareten
VI. Mariahilf
XII. Meidling
VII. Neubau
XIV. Penzing
XVI. Ottakring
XIV. Rudolfsheim
XI.Simmering
XVIII. Währing
IV. Wieden

 

© 2007 alpen-info.de