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Braunau am Inn
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Die Stadt Braunau am Inn ist eine über 700 Jahre alte Handels- und Grenzstadt mit einer historisch wertvollen Altstadt, einer eindrucksvollen Geschichte und einem hohen Freizeitwert. Sie liegt im Bundesland Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn.

 

Zahlen und Fakten

Einwohner ca. 17.258 inkl. Nebenwohnsitze (Stichtag 31.8.2001)
Fläche 24,80 km²
Seehöhe 352 m über Adria
Lage und Umgebung

 


Lage
Karte:www.braunau.at

Anreise:

Auto:

Aus Wien/Linz kommend:
Über die Innkreisautobahn A8 Abfahrt Ort/Innkreis weiter über B148 Richtung Braunau
oder über die A8 Abfahrt Ried/Innkreis weiter B141 =>B148

Aus Salzburg kommend:
über Oberndorf bei Salzburg auf der B156 nach Braunau
über Mattighofen über B147 =>B148

Aus Passau kommend:
über die A3 => B12 über Simbach
über die A3 über Simbach auf der B143 => B148
Routenplaner

Bahn:

Aus Richtung Wien/Linz:
Wels-Neumarkt Kallham-Braunau

Aus Richtung Salzburg:
Attnang Puchheim-Ried/Innkreis-Braunau
Steindorf bei Straßwalchen-Braunau
Oberndorf bei Salzburg-Braunau

Aus Richtung Passau:
Neumark Kallham-Braunau

Der Bahnhof Braunau liegt fast im Zentrum der Stadt! Eine halbstündliche Citybusanbindung zum Zentrum ist ebenfalls vorhanden!
Bahnauskunft

Flugzeug:

Airport Salzburg - Braunau ca. 60 km
Airport Linz - Braunau ca. 120 km
Airport München - Braunau ca. 120 km
Flugbuchung

Das Wappen der Stadt Braunau a. Inn
Den stilistischen Merkmalen nach zu schließen, stammt das alte Braunauer Wappen aus der Zeit zwischen 1270 und 1290, aus der Regierungszeit Herzog Heinrich XIII.

Das Wappen ist ein sogenanntes "redendes Wappen", d.h. man kann aus ihm den Gründer der Stadt und den Zeitpunkt der Stadtgründung ablesen. Diese Tatsache hat die Stadtgemeinde Braunau dazu bewogen, das alte, ursprüngliche Wappen der Stadt auch heute noch zu führen.

Der Löwe im linken oberen Teil des Wappens steht als Symbol für die Pfalzgrafschaft (Rheinpfalz), die im Jahre 1214 an das Haus Wittelsbach gekommen ist. Die verschlungenen zwei Schwänze des Löwen deuten die Verbindung Bayern und der Pfalz an (Herzog von Baiern und Pfalzgraf bey Rhein). Die weißblauen Rauten sind das Wappenzeichen der Grafen von Bogen. Nach Aussterben dieses Geschlechtes fiel die Grafschaft an Herzog Otto II. den Erlauchten. Da die Siegel Otto II. das Rautensymbol noch nicht aufweisen, ist mit gewisser Sicherheit anzunehmen, dass die Stadt Braunau vom Sohn Otto II., Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern, gegründet wurde. Der Zeitpunkt der Stadtgründung wird nach 1259 angesetzt.

Der älteste erhaltene Abdruck des Siegels der Stadt Braunau stammt aus dem Jahr 1331.

Quelle:
Eitzlmayr, Max, Braunau - die historische Handelsstadt, Braunau 2. Aufl. 1997

 

Überblick über die Geschichte der Stadt Braunau
und des Stadtteils Ranshofen

788 Erste urkundliche Erwähnung von Ranshofen ("Rantesdorf"). Nach der erzwungenen Absetzung Herzog Tassilos durch den Karolinger König Karl, später Kaiser Karl der Große, wurde aus dem Herzogshof eine kaiserliche Pfalz. Beweise für die zunehmende Bedeutung dieser Pfalz sind die in Ranshofen ausgestellten Urkunden Kaiser Ludwigs des Deutschen (840-876) und Kaiser Karls III. (876-887).

898 Errichtung einer Kapelle zu Ehren des hl. Pankratius durch Kaiser Arnulf von Kärnten in seiner Lieblingspfalz Ranshofen.

1110 Erste urkundliche Erwähnung von Braunau ("Prounaw")

1125 Gründung des Augustiner Chorherren Stiftes Ranshofen.

1138 Weihe der Kapelle "St. Stephanus beim Innfluss" durch den Salzburger Erzbischof Konrad I.

1260 Erste urkundliche Erwähnung der Stadt Braunau: Herzog Heinrich XIII. befahl Heinrich von Ror "die verfallenen Mauern der Stadt auszubessern und eine Brücke über den Inn zu schlagen".

1276 Wohlhabende Bürger können das Bürgerrecht erwerben ("cives")

1308 Zollfreiheit: Der herzogliche Mautner hob lediglich den Zoll auf der Innbrücke sowie einen Flusszoll ein. Kein Marktzoll.

1309 Meilenrechtsprivileg: Gasthöfe in der Umgebung mussten Braunauer Bier ausschenken.

1331 Ältester Abdruck des Stadtsiegels (weiß-blaue Rauten, pfälzisch-bayrischer Löwe und ein Geflecht aus belaubten Zweigen) auf einer Urkunde.

1335 Verleihung der Rechte und Gewohnheiten der Stadt Burghausen an die Stadt Braunau.

1336 Zuteilung eines ständigen Pfarrers aus Ranshofen, der in der Stadt Braunau wohnen musste.

1347 Bestätigung des Gerichts am Weilhart mit dem Sitz des Richters in der Stadt Braunau durch Ludwig den Bayern (1347-1361). Teilung in Hoch- und Niedergericht. Die Jurisdiktion des Niedergerichtes (alle nicht mit Todesstrafe belegten Verbrechen) oblag der Stadt.

1364 Salzprivileg verliehen von Herzog Stephan II. von Bayern an die Braunauer für die Unterstützung gegen den Habsburger Rudolph IV.

1380/81 Erster großer Stadtbrand: Die hölzerne Stadt der Gründerzeit samt Innbrücke wird durch einen Großbrand völlig zerstört. Herzog Stephan III. befahl umgehend den Wiederaufbau der Stadt und die Wiedererrichtung der wichtigen Innbrücke.

1383 Verleihung einer Salzniederlage bzgl. des Halleiner Salzes.

1417 Gründung des Bürgerspitals durch eine Stiftung von Hartprecht Harskircher auf Zangberg (Weihe 1430)

1439 Grundsteinlegung für die gotische Stephanskirche durch Propst Erasmus vom Kloster Ranshofen (Weihe 1466).

1471 Bau einer Leprosenhauskapelle (zerstört 1504)

1477 Privileg für eine Papiermühle in Braunau (erbaut 1480) nach Zerstörung 1520 neu errichtet.

1479 Verleihung von zwei Milchmärkten wöchentlich (Dienstag und Samstag)

1492 Grundsteinlegung für den 96 Meter hohen Turm der Stephanskirche.

1504/05 "Landshuter Erbfolgekrieg": Herzog Albrecht IV., der Weise, siegt über Herzog Ruprecht von der Pfalz und erhält Niederbayern.

4.5.1504 Beschießung der Stadt Braunau durch die Pfälzer, kurzzeitige Besetzung.

1504 Niederlagsrecht für Salz, Holz- und Jagdrechte, Getreidemarkt, Belehnung mit dem Herrschaftssitz Forstern durch Herzog Albrecht IV.

1514 Pestseuche in Braunau (mehr als 300 Tote)

1517 Braunau wird eigene Pfarre.

1520 Widerruf der Salzniederlage.

28.09.1567 Tod von Stadthauptmann Hanns Staininger. Berühmt wurde dieser Mann vor allem wegen seines dreieinhalb Ellen (rund zwei Meter) langen Bartes. Bei einem Brand der Stadt - so die Überlieferung -habe er vergessen, den Bart aufzurollen, sei darüber gestolpert und habe sich das Genick gebrochen. Diese Todesursache ist jedoch nicht belegt. Nach seinem Tod wurde ihm der Bart abgenommen und als Familienreliquie aufbewahrt. Im Jahr 1911 kam der Bart durch testamentarische Verfügung an die Stadt Braunau. Bart, Adels- und Wappenbrief sind heute im Bezirksmuseum Braunau zu besichtigen.

1620 Ausbau der Stadtbefestigung

1632 Flucht Kurfürst Maximilians vor den Schweden nach Braunau.

1636 Verleihung der Niedergerichtsbarkeit

1672-76 Neubefestigung der Stadt unter dem bayerischen Kurfürsten Ferdinand Maria nach französischem Vorbild (Bastionen).

1705/06 Bayerischer Bauernaufstand: Braunau wurde von österreichischen Truppen eingenommen.

1743 Österreichischer Erbfolgekrieg: Braunau war wiederholt Kriegsschauplatz.
In der Schlacht bei Simbach am 9.5.1743 erlitten die Bayern eine vernichtende Niederlage. Nach dieser Niederlage belagerten die Österreicher Braunau sechs Wochen lang. Ende Juni ergab sich die Festung Braunau. Während dieser Belagerung wurde - so die Überlieferung - in der Festung das letzte Pferd geschlachtet, um an die Bewohner noch ein wenig Fleisch verteilen zu können. Daran erinnert heute noch das "Eiserne Roß" auf dem Giebel des Hauses Linzer Straße 21, ein Wahrzeichen von Braunau.

1757 Erweiterung des Stadtrechtes: Alle Kapitalverbrechen innerhalb des Burgfriedes konnten unter Vorsitz des kurfürstlichen Hofrichters verhandelt werden. Die zum Tode Verurteilten wurden im Hof der Herzogsburg hingerichtet.

1777 Mit dem Ableben vom Kurfürst Max III. Joseph starb die Münchner Linie der Wittelsbacher aus. Nach den Erbverträgen sollte damit Bayern an die Habsburger fallen. Kaiser Joseph II. wollte das gegen den Rat seiner Mutter, Kaiserin Maria Theresia, durchsetzen. Da sich besonders der Preußenkönig Friedrich II. gegen diesen Plan erhob, kam es zum "Kartoffel- und Zwetschkenkrieg" 1777 bis 1779.

13.05.1779 Im Frieden von Teschen kam das "Untere Amt Burghausen" als Innviertel zu Österreich.

1800-1810: Mehrmalige Besetzung Braunaus durch französische Truppen.

1806 Hinrichtung des Nürnberger Buchhändlers Johann Philipp Palm in Braunau auf Befehl Nepoleons wegen Hochverrat.

1808 Schleifung der Festungsmauern.

1811 Aufhebung des Klosters Ranshofen.

1810-16 Das Innviertel kommt unter bayrische Verwaltung.

1816 Das Innviertel wird endgültig österreichisch.

1850 Errichtung einer Bezirkshauptmannschaft in Braunau.

1855 Gründung einer Kleinkinderbewahranstalt

1870/73 Ausbau des Eisenbahnnetzes: Baubeginn der Bahnlinien Neumarkt-Kallham-Ried-Braunau und Braunau-Steindorf.

28.03.1874 Zweiter großer Stadtbrand: Insgesamt fielen diesem Großbrand 122 Objekte im Innenstadtbereich zum Opfer; darunter auch das im Jahr 1575 über der Linzer Tor erbaute Rathaus mit dem wertvollen Stadtarchiv.

02.01.1880 riß ein mächtiger Eisstoß die letzte hölzerne Straßenbrücke über den Inn zwischen Braunau und Simbach weg.

1892-94 Neubau einer eisernen Fachwerkbrücke.

30.06.1903 Eröffnung des neu erbauten Rathauses, Stadtplatz 38: Zur feierlichen Eröffnung kam der 73jährige Kaiser Franz Joseph I. Man verband dieses Fest mit der "ersten" 700-Jahr-Feier der Stadt Braunau.

1920-24 Mit der Inflation setzte der wirtschaftliche Niedergang Braunaus ein.

1937 zählte Braunau (ohne Ranshofen) rund 5.500 Einwohner. 600 Personen waren arbeitslos.

15.10.1938 Eingemeindung von Ranshofen: Einst war Braunau als Brückenkopf für die Pfalz Ranshofen an Inn und Enknach errichtet worden. Mit dieser Eingemeindung wurde Ranshofen ein Stadtteil von Braunau.

1939-41 Errichtung eines Aluminiumwerkes in Ranshofen: Am 06.09.1940 wurde die Baustelle von alliierten Flugzeugen angegriffen. Dabei wurden zwei Baracken zerstört.

1949-51 Neubau der Straßenbrücke Braunau-Simbach

1953 Eröffnung des Kraftwerkes Ranshofen und Gründung der "Österreichisch Bayerischen Kraftwerke AG" (ÖBK)

1960 Zweite 700-Jahr-Feier der Stadt: An diesem Jubiläum nahm der damalige Bundespräsident Dr. Adolf Schärf teil.

1963/64 Bezirksmuseum / Studienbibliothek: Der Heimatverein "Alt-Braunau" übereignet das Glockengießerhaus, das seit 1917 als Heimathaus eingerichtet ist, der Stadt. Für die Verwaltung wird ein Statut von Heimatverein und Stadtgemeinde ausgearbeitet und das Kuratorium für das Bezirksmuseum konstituiert. Im März 1964 wird die Einrichtung einer Studienbibliothek vom Gemeinderat beschlossen und die Verwaltung dem Kuratorium für das Bezirksmuseum übertragen.

1966 500-Jahr-Feier der neu restaurierten Stadtpfarrkirche St. Stephan.

1967 Eröffnung der Dr. Adolf-Schärf Schulen (zwei Volks- und zwei Hauptschulen).

1969 Eröffnung des Braunauer Freizeitzentrums. Neues Preßwerk der Vereinigte Metallwerke Ranshofen-Berndorf AG (VMW). Steigerung der Aluminiumproduktion von 49.500 (1957) auf 75.000 Tonnen (1968).

1970 Eröffnung der neu erbauten Handelsakademie und Handelsschule.

1971 VMW errichten im Werk Ranshofen ein Kaltwalzwerk (Investition ca. ATS 540 Mio.)

1972 Inbetriebnahme der Aluminiumpulverfabrik "Mepura" in Ranshofen Braunau wird zum Modellfall einer Altstadtsanierung. Die Umfahrungsstraße wird für den Verkehr freigegeben.

1973 "Buntmetall-Fusion": Das Werk Ranshofen wird mit dem Montanwerk Brixlegg, dem Möllersdorfer Metallwerk und den Wiener Metallwerken vereinigt.

1974 Eröffnung des Hallenbades (Baukosten: ATS 33 Mio.) Errichtung einer städtischen Musikschule. Aufnahme des Unterrichtsbetriebes in der Franz-Jonas-Volksschule Neustadt.

1975 Aufnahme des Unterrichtsbetriebes in der Höheren Technischen Bundeslehranstalt.

1976 Eröffnung des Museums Herzogsburg

1978 Erklärung des Unteren Inn mit der Hagenauer Bucht zum Naturschutzgebiet.

1979 200 Jahre Innviertel bei Österreich (1779 - 1979)
Landesausstellung "Die Bildhauerfamilie Zürn" im renovierten Stadttheater.
Inbetriebnahme der Umschmelzanlage des Werkes Ranshofen.
Eröffnung der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe.

1980 Zweite Innbrücke mit Anschluß zur Umfahrung.

1981 Eröffnung des Industriegebietes am südöstlichen Stadtrand. Acht neue Betriebe mit ca. 500 Arbeitplätzen wurden bereits gegründet. Braunau hat 16.185 Einwohner lt. Volkszählung

1982 Entdeckung von Heißwasser-Vorkommen in 2000 Meter Tiefe unter Braunau.

1984 Der VMW-Konzern wird durch das Ausscheiden des Werkes Berndorf in AMAG (Austria Metall AG) umbenannt.
Erste Theateraufführung der neu gegründeten Theatergruppe "Oberliachd´n" (heute: Kultur im Gugg) im Stadttheater.
Einrichtung einer fußgeherfreundlichen Zone am Stadtplatz.

1985 Die AMAG AG hat 3.972 Beschäftigte. Eröffnung der Alu-Guß Ges.m.b.H. ("Felgenwerk") in Ranshofen.
Der kurfürstliche Magazinstadel ("Stöger-Stadel") ist wieder hergestellt. Der Neubau wird von der Landesmusikschule bezogen.

1986 Neubau der Eisenbahnbrücke über die Mattig. Beginn der Sanierung der Stadtpfarrkirche

1989 Auf Veranlassung von Herrn Bürgermeister Gerhard Skiba wurde der Mahnstein vor dem Haus Salzburger Vorstadt 15 aufgestellt. Bürgermeister Gerhard Skiba ging es darum, den Standpunkt der Stadt Braunau am Inn anlässlich des 20. 4. 1989 und des damit zu erwartenden weltweiten Medieninteresses klarzustellen.

1992-94 Krise der AMAG (Schließung der Elektrolyse) und Abwanderung von Betrieben nach Osteuropa bzw. Übersee. Fast 2.000 der insgesamt rund 8.000 Arbeitsplätze in Braunau gehen verloren.

1995/97 Errichtung und Ausbau des Technologiezentrums (Techno Z) Innviertel in Braunau

ab 1995 Begünstigt durch den EU-Beitritt setzt in der Region Braunau ein Wandel der Wirtschaftsstruktur von der Industrie zum regionalen Handel und Tourismus ein. Mit der bayerischen Nachbarstadt Simbach wird Braunau grenzüberschreitendes Mittelzentrum.

1999 Eröffnung des Betriebsbaugebietes Ranshofen: Durch intensive Bemühungen um Ansiedlung und Erhalt von Betrieben aus dem Industrie-, Handels- und Dienstleistungssektor verfügt Braunau wieder über ca. 7.500 Arbeitsplätze.


Quellenverzeichnis für die gesamte Stadtgeschichte:
Eitzlmayr, Max, Braunau - die historische Handelsstadt, Braunau 2. Aufl. 1997
Ders., Braunauer Album, 2 Teile, Braunau 1985/86
Ders., Ranshofen, Braunau 1987
Hiereth, Sebastian, Geschichte der Stadt Braunau am Inn, 2 Teile, Braunau 1960 u. 1973
König, Martina, Die Geschichte der Aluminiumindustrie in Österreich unter besonderer Berücksichtigung des Werkes Ranshofen, Diss. Wien 1984
Meindl, Konrad, Geschichte der Stadt Braunau am Inn, 2 Teile, Braunau 1882
Schamberger, Karin, Aspekte der Wirtschaftsentwicklung der Stadt Braunau am Inn vom Mittelalter bis zum Übergang des Innviertels an Osterreich 1779. Handwerk - Handel - Städtische Versorgung, unveröffentl. Diss. Salzburg 2000
Braunauer Stadtnachrichten

 

Museen:
Heimatmuseum im alten Glockengießerhaus
Bezirksmuseum "Herzogsburg"

Radwege:
Inntalradweg
Tauernradweg
Römerradweg

Natur:
Naturschutzgebiet Europareservat "Unterer Inn"
Vogelparadies

Kanutouren
Reiten
Golfen
Erlebnis-Freibad mit Hallenbad und Sauna

Wirtschaftsstandort Braunau am Inn

Neben unternehmerischer Tätigkeit samt Mut, Neues und manchmal auch Risikoreiches anzugehen, hat die Unterstützung bzw. haben Wirtschaftsförderungsmaßnahmen durch die Stadt direkt oder bei Bund, Land und EU im Wege der Stadt erwirkt und zustandegebracht eine sehr wesentliche Rolle gespielt.
Diese Wirtschaftsförderungen wurden unter dem Vorsitz bzw. auf Antrag von Bürgermeister Gerhard Skiba im Braunauer Gemeinderat einzeln behandelt und mit klarer Stimmenmehrheit beschlossen.

Eine weitere Chance war auch der EU Beitritt Österreichs 1995. Dies brachte für uns in der Grenzlage doch stark ins Positive veränderte Situation bzw. die damit verbundenen Möglichkeiten wurden genutzt und sind auch in Zukunft wahrzunehmen.

So wurden mit Erfolg einige Standbeine geschaffen:

Alle verfügbaren Grundstücke im Betriebsbaugebiet Industriezeile sind nach aktuellem Stand vergeben und genutzt. Dieses Areal im Ausmaß von ca 570.000m² konnte in den letzten Jahren sogar zusätzlich als Geschäftsgebiet ausgebaut werden und umfaßt dzt über 2300 Arbeitsplätze in rd. 85 Betrieben.

Um erneut Ausbau- und Ansiedlungsmöglichkeiten für die Wirtschaft anbieten zu können, wurde im Zusammenwirken mit der nun neu formierten und wieder sehr gut florierenden AMAG das neue Betriebsgebiet Schloßstraße eingerichtet. Hier haben mittlerweile zwei für Braunau besonders wichtige Unternehmen ihren Standort gefunden. Als Leistung der Stadt wurde hier verkehrsmäßig eine völlig neue Infrastruktur samt einer großen Kreisverkehrsanlage realisiert und finanziert. Davon profitieren auch die Betriebe im Nahbereich der AMAG, wie z.b. die Austria Alu Guß, die Mepura, das Leichtmetallkompetenzzentrum etc.

In seiner Größe und Bedeutung zugenommen hat das Geschäftsgebiet Erlachweg auch wegen dem erstklassigen neuen Unterhaltungs- und Freizeitangebot.

Der Kern der historischen Handelsstadt Braunau am Inn befindet sich in unserer Innenstadt. Hier gilt es das einzigartige Flair als besonderes Einkaufserlebnis zu vermitteln. Und Dank des überdurchschnittlichen Engagements der Inhaber können alle Stadtteile auf ihren Nahversorger zählen.

Sehenswertes:

Braunauer Stadtplatz

Braunau verfügt über attraktive Einkaufsmöglichkeiten mit überregionaler Anziehungskraft. Die Braunauer Innenstadt, mit ihren zahreichen kleinen Geschäften, und auch die Einkaufszentren sind besonders um Sie bemüht. Die Angebotspalette ist riesengroß, überzeugen Sie sich selbst.
Genießen Sie an einem lauen Sommerabend das einzigartige Flair einer historisch gewachsenen Innenstadt bei einem Gläschen Wein oder einem Kaffe in den zahreichen Schanigärten am Stadtplatz.

Europareservat Unterer Inn - ein wichtiger Knotenpunkt im interkontinentalen Netzwerk der Lebensräume für Wasservögel

Das bayerisch-oberösterreichische Europareservat Unterer Inn erstreckt sich grenzüberschreitend 55 Flusskilometer von der Salzachmündung bei der Ortschaft Haiming, flussabwärts bis nach Neuhaus/ Schärding. Es besteht aus Wasserflächen, Schlickbänken und Inseln in einer Größe von etwa 5500 ha. In diesem Natur- und Vogelschutzgebiet gibt es noch unberührte Auwälder und zahlreiche Wasser- und andere Vögel. Auch seltenen Pflanzen und Tieren, wie zum Beispiel dem Biber, kann man hier begegnen.
Wegen seiner internationalen Bedeutung gehört das Europareservat Unterer Inn zu den Ramsar Gebieten

Etwas zur Geschichte: Von den Römern wurde der Inn AENUS, der Schäumende genannt. Noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb er der ungebremste Alpenfluß mit seinem mäanderförmigen Verlauf und weit verzweigten Seiten- armen.
TIPP:
Als anerkannte Umweltstation veranstaltet das Infozentrum geführte Wanderungen (Nachtwanderungen, vogelkundliche und botanische Führungen, Biberexkursionen) im Europareservat. Schulklassen und Gruppen können interessante Kurse wie "Leben im Wassertropfen" buchen.

Öffnungszeiten Dez. bis Feb. geschlossen
April-Oktober: Di-Sa u.Feiertags:10-12 u.13-17.30 Uhr, So:13-17.30 Uhr, Montag geschlossen

Innbrücke

Im Jahre 1260 wurde auf Befehl Herzog Heinrich XIII die erste Brücke über den Inn gebaut.

Diese Holzbrücke ist in den folgenden Jahrhunderten wiederholt durch Hochwasser, Windstöße, Kriege und Feuer zerstört worden.
Nachdem der Eisstoß im Jänner 1880 einen Teil der hölzernen Brücke, die Braunau mit Simbach verband, weggerissen hatte, wurde gemeinsam von der österreichischen und bayerischen Regierung 1892–94 eine stählerne Fachwerkbrücke auf gemauerten Pfeilern und Widerlagen erbaut.


Innbrücke
Quelle:www.tiscover.at

Erst 1950 wurde, wieder in Gemeinschaft, von der österreichischen und bayerischen Regierung durch die Linzer “VÖEST“ die neue Brücke erbaut. Sie ist eine so genannte „Deckbrücke“, d. h., die Fahrbahn ist über der Tragkonstruk- tion angebracht sodass man freie Sicht nach allen Seiten hat.
Länge: rund 272 m
Fahrbahnbreite: 7,50 m
Zwei Gehsteige: je 1,50 m breit.

Bogner "Kleinste Weissbierbrauerei der Welt"

Kein Ruhetag!
Innviertler Spezialitäten, hausgebrautes Bier, Apostelkeller.
Gastgarten vorhanden!

Sitzplätze: 130

Öffnungszeiten 9:00-01:00
 

Gebotene Küche
Hausmannskost
Spezialitäten des Landes
Regionale Spezialitäten

Ausstattung
Busse willkommen/Busparkplatz
Terrasse/Gastgarten
Tagungsraum/Extrazimmer/Stüberl

Aktivitäten
• Angeln • Asphalt-/Eisstockschießen • Badminton • Beach-Volleyball • Bogenschießen • Eislaufen • Fahrradfahren • Fitnesstraining • Golfen • Inline-Skating • Jagen • Kanu/Kajak • Kegeln • Klettern • Minigolfen • Moto-Cross • Mountainbiken • Reiten • Rudern • Schwimmen • Squashen • Tauchen • Tennis • Tischtennis • Tontaubenschießen • Trekking • Wandern

Tagesradtouren

Genießen Sie erholsame Tage in der historischen Handelsstadt Braunau am Inn und wählen Sie aus 10 Radtouren um Braunau (von der gemütlichen Familienrundfahrt bis zur anspruchsvollen Mountainbike-Tour) an Inn, Salzach und den Waldgebieten - im oberösterreichischen und bayerischen Grenzgebiet.

1) Naturerlebnisweg
2) Inn-Salzach-Tour
3) Schwanthaler-Tour
4) Meier-Helmbrecht-Tour
5) Gebertshamer-Flügelaltar-Tour
6) Kobernaußerwald-Tour
7) Weilhartforst-Tour
8) EU-Tour
9) Maria-Schmolln-Tour
10) Ibmer Moor-Tour
11) Mit dem Rad zur Ratzlburg

Weiters bieten wir wöchentlich geführte Mountainbiketouren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und auch geführte Radtouren an. (Rennradgeeignet)
Anmeldung und weitere Infos direkt beim Tourismusverband Braunau.

Angebote für Kulturinteressierte:

Kulturradeln mit Besichtigungen:
Route 1) mit Besichtigung der Kirche in Ranshofen und Haselbach.

Route2) Mit dem Rad durch das Naturschutzgebiet "Europareservat Unterer Inn"

Quelle:www.tiscover.at

Kontakt
Stadtamt Braunau am Inn
Stadtplatz 38
5280 Braunau am Inn

Telefon +43 (0)7722 - 808
Faxnummer +43 (0)7722 845 32
E-Mail rathaus@braunau.ooe.gv.at


Parteienverkehrszeiten
Montag bis Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag: 13.30 bis 15.30 Uhr

 

Weblinks:

Quelle: Stadt Braunau am Inn

 

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