|
Die Bezirkshauptstadt Bludenz ist die südlichste Stadt im österreichischen Bundesland Vorarlberg.
Geografie
Bludenz liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bludenz auf 570 Metern Höhe. 48,5% der Fläche sind bewaldet. Bludenz ist auch das Tor zum Montafon, einem südlichen Seitental, durch das die Ill fließt.
Ortsteile von Bludenz sind: Ausserbraz, Bings, Bludenz, Brunnenfeld, Furkla, Gasünd, Grubs, Hintergastenz, Radin, Rungelin, Sankt Leonhard.
Geschichte Die Besiedelung reicht bis in die vorgeschichtliche Zeit zurück. Die Ortschaft Bludenz wurde erstmals im Jahre 830 im Churer Reichsurbar urkundlich genannt. 1265 erfolgte die Gründung der Stadt Bludenz durch die Werdenberger. 1420 kam die damalige Grafschaft Bludenz an Österreich. 1525 scheiterte die Reformation in Bludenz. Die Habsburger regierten Bludenz wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Bludenz seit der Gründung 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.
Einwohnerentwicklung 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 13.369 Einwohner, 2001 dann 13.701 Einwohner. Der Stand am 31.12.2002 lag bei 14.528 Einwohnern. Der Ausländeranteil lag 2002 bei 16,9%.
Wirtschaft und Infrastruktur Am Ort gab es im Jahr 2003 260 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 3.863 Beschäftigten und 282 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 6.345. Einkaufszentren befinden sich nicht direkt in Bludenz, sondern in der kleinen Nachbargemeinde Bürs. Bekannte Firmen in Bludenz sind die Brauerei Fohrenburg und die Schokoladefabrik Suchard. In Bludenz gibt es 7 Kindergär- ten. Am Ort gibt es (Stand im Januar 2003) 5064 Schüler, davon 844 an allgemeinbildenden höhe- ren Schulen (AHS) und 2875 an berufsbildenden höheren Schulen.
Weblinks
Quelle: Stadt Bludenz
|