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Bayerisch Gmain liegt im Landkreis Berchtesgadener Land in Oberbayern in unmittelbarer Nähe von Bad Reichenhall. Der kleine Bach Weißbach trennt Bayerisch Gmain vom Nachbarort Großgmain in Österreich. Angrenzende Gemeinden im gleichen Landkreis sind: Große Kreisstadt Bad Reichenhall, Gemeinde Berchtesgaden, Markt Marktschellenberg, Gemeinde Bischofswiesen und Gemeinde Schneizlreuth.
Anreise Mit der Bahn nach Reichenhall: Ganz ohne Umsteigen heißt Urlaub von Anfang an. Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain sind IC - Stationen, deshalb bringt Sie der beliebte Ferienzug "Königssee" problemlos und direkt zum Ferien- und Kurziel. Bequemer geht es nicht. Oder sie reisen im 2 - Stunden - Takt mit dem Intercity / Eurocity / Railjet mit 1 x Umsteigen.
Mit dem PKW: Die Schnellstrecke: unkompliziert ist die Anreise mit dem eigenen Auto. Einfach über die Autobahn A8 München - Salzburg, Ausfahrt Bad Reichenhall: Direktanschluß
City - Buslinien: Für Gäste, die Ihr Auto auf gebührenfreien Parkplätzen abstellen und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen möchten. City - Busse verkehren an Werktagen von 06:36 bis 18:50 Uhr, an Samstagen bis 13.30 Uhr (an verkaufsoffenen Samstagen bis 17:00 Uhr). Die Fahrt mit City - Buslinien erfolgen mit Kurkarte gratis.
Mit dem Flugzeug: Immer mehr Gäste wählen aufgrund der Nähe Bad Reichenhalls zum Salzburger Flughafen (15 km) die Anreise mit dem Flugzeug. Attraktive Angebote gestalten das Fliegen preiswert, bequem und schnell. Erkundigen Sie sich einfach bei Ihrem Reisebüro.
Der Flughafen München - Erding ist 160 km entfernt. Ein Flughafentransfer ermöglicht die stressfreie Anreise.
Geschichte "Auf der Gmain" ist eine jahrhunderte lang gebrauchte Bezeichnung für den Siedlungsraum zwischen Untersberg und Lattengebirge, Hallthurm und Kirchholz.
Bereits die Menschen der Bronzezeit wussten den Reichtum des Bodens und die günstige Lage der Umgebung zu schätzen und ließen sich hier fest nieder, ebenso wie Jahrtausende später die Grafen von Plain, welche die Gegend der Gmain mit der Erbauung der Plainburg zum Mittelpunkt ihrer oberen Grafschaft machten. Ungeachtet der landesherrschaftlichen Grenze, welche die weitverstreuten Höfe nach dem Niedergang der plainischen Herrschaft schon vor 1300 in eine bayerische und eine salzburgische Hälfte teilte, wurde die dörfliche Gemeinschaft von der Bevölkerung immer als eine Einheit verstanden.
Im Vollzug des religiösen Lebens bildete die kirchenrechtliche Einheit eine Gemeinschaft stiftende Grundlage für alle Gmainer. Was das wirtschaftliche Gefüge, das kulturelle Leben im allgemeinen und die Schulausbildung im besonderen betrifft, spielte die Landesgrenze entlang des Weißbaches kaum eine Rolle. Auch die vielfältigen verwandschaftlichen Verflechtungen über die Grenze hinweg bildeten natürlicherweise ein starkes Bindeglied. Trennend wirkte lediglich die jeweils am Weißbach endende salzburgische und bayerische Gerichtsbarkeit, welche die verschiedene Landeshoheit begründete.
Wirkliche Bedeutung erlangte die staatliche Trennung aber erst ab 1816, als nach einer kurzen Zeit der Vereinigung der beiden Ortsteile unter bayerischer Verwaltung die politischen Unterschiede im 19 Jahrhundert immer stärkere Geltung erlangten. Trotz der Ausformung zweier eigenständiger Gemeinden blieb das Zusammengehörigkeitsgefühl erhalten. Gleiche wirtschaftliche Interessen, vor allem im Fremdenverkehr, trugen ebenso dazu bei wie die Zweckmäßigkeit gemeinsamer technischer Einrichtungen.
Der besondere Reiz - und zudem eine Verpflichtung - besteht in der Wahrung des gemeinsamen historischen Erbes bei aller inzwischen entwickelter Eigenständigkeit.
Eine ausführliche Abhandlung über die Geschichte von Bayerisch Gmain finden Sie im Buch "auf der Gmain" (eine Chronik der Gemeinden Bayerisch Gmain und Großgmain), erhältlich
• im Rathaus (Zimmer 1), • in der Gemeinde - Bücherei, • im Tourist - Info (Haus des Gastes).
Wappen Die Beschreibung lautet: Geteilt; oben gerautet von Silber und Blau, unten in Rot übereinander zwei waagrechte silberne Fische.
Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt zu begründen: Seit Alters her untersteht Bayerisch Gmain der bayerischen Landeshoheit, während die Nachbargemeinde Großgmain dem Erzstift Salzburg bzw. seit dem 19. Jahrhundert Österreich zugehört. Diese territorialgeschichtliche Entwicklung kommt auch im amtlichen Namen der Gemeinde “ Bayerisch Gmain ” zum Ausdruck. Wegen dieser besonderen geschichtlichen Entwicklung erteilte das Bayer. Staatsministerium des Innern mit Entschließung vom 16.9.1963 die Genehmigung zur ausnahmsweisen Verwendung der weiß - blauen Rauten, des Symbols des bayerischen Staates, im Gemeindewappen Bayerisch Gmain.
Die bedeutendste Grundherrschaft im Bereich der Gemeinde hatte das Kloster St. Zeno inne, das auch die Seelsorge in Gmain ausübte. In Erinnerung daran wurde das Wappen des Klosters (in Rot zwei silberne Fische) in das Gemeindewappen aufgenommen.
Kontakt Gemeinde Bayerisch Gmain Rathaus Großgmainer Str. 12 83457 Bayerisch Gmain
Telefon 08651/9784-0 Telefax 08651/9784-30 E-Mail gemeinde@bayerisch.gmain.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr und Donnerstag von 14.00 bis 17.00 Uhr
Weblinks
Quellen: Gemeinde Bayerisch Gmain
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