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Der Kanton Basel-Stadt ist ein Kanton im Norden der Schweiz.

Geografie


                                                       Lage des Kantons
                                                           Wikipedia

Der Kanton Basel-Stadt liegt im Dreiländereck des Oberrheins, westlicher Nachbar ist Frankreich, im Norden liegt Deutschland. Basel ist Zentrumsstadt der Region Nordwestschweiz und Brückenkopf von der deutschen Schweiz in die Europäische Union.

Basel hat die tiefste Lage aller Schweizer Städte nördlich der Alpen, beim Dreiländereck beträgt die Höhe über Meer rund 244 Meter. Die 37 Quadratkilometer grosse Stadt mit ihren beiden Landgemeinden liegt beidseits des Rheins und ist eingebettet im Dreieck von Schweizer Jura, Schwarzwald (D) und Vogesen (F). In Basel wendet sich der Rhein in scharfer Biegung nach Norden, am Rheinknie verbreitert sich der Fluss zum Strom und ergiesst sich in die Oberrheinische Tiefebene.

Basel ist ein traditioneller Verkehrsknotenpunkt: Die Stadt liegt im Fadenkreuz der Bahnlinien von Norden nach Süden und von Westen nach Osten; der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg gewährleistet den Anschluss ans europäische und internationale Flugnetz.

Überdurchschnittlich viel Sonnenschein
Basel hat aufgrund seiner Lage im Rheintal ein ausgesprochen mildes Klima, das durch die aus dem Rhonetal über die Burgundische Pforte einströmende mediterrane Luft geprägt wird. Dies führt dazu, dass Basel - im Vergleich zum Mittelland - überdurchschnittlich viel Sonnenschein hat und im Herbst nur selten im Nebel versinkt.

 

 

Bevölkerung

Im Kanton leben derzeit rund 55'000 Ausländer, was einem Anteil von rund 30% entspricht.

  • Schweizer (71,9%)
  • Bürger aus Ex-Jugoslawien (5,9%)
  • Italiener (5,3%)
  • Türken (4,4%)
  • Deutsche (3,4%)
  • Spanier (2,1%)
  • Portugiesen (0,8%)
  • Franzosen (0,5%)
  • sonstige (5,7%)

Verfassung

Legislative

Das Parlament des Kantons nennt sich "Großer Rat" und umfasst 130 Mitglieder. Seine Amtsperiode beträgt vier Jahre. Die derzei- tige Legislaturperiode dauert bis Mitte Februar 2005.

Der Große Rat hat derzeit folgende Fraktionen (Grössen 19969:

  • SP - 39 (39) Mandate
  • FDP - 18 (17) Mandate
  • Liberale (LDP) - 17 (14) Mandate
  • CVP - 14 (13) Mandate
  • SVP - 14 (3) Mandate
  • BÜNDNIS (Grüne+Alternative) - 12 (20) Mandate
  • DSP - 6 ( Mandate
  • VEW - 6 (10) Mandate
  • SD - 5 (8) Mandate

Basel-Stadt entsendet als Halbkanton einen Vertreter in den Ständerat und fünf Abgeordnete in den Nationalrat - die beiden Parla- mentskammern der Schweizer Eidgenossenschaft.

Exekutive

Die Behörden des Kantons Basel-Stadt sind zugleich auch für die Stadt Basel selbst verantwortlich. Die beiden Landgemeinden Rie- hen und Bettingen haben eigene Gemeindebehörden.

Der Regierungsrat umfasst sieben Mitglieder.
Jeweils zwei von ihnen werden derzeit von der SP und der LP gestellt, je einer von der CVP, der FDP und der DSP.

Parteiensystem

Früher war Basel eine linke (vor allem sozialdemokratische) Hochburg, es wurde deshalb vom "roten Basel" gesprochen, in den letz- ten Jahren wurde Basel aber immer bürgerlicher, der Höhepunkt dieser Entwicklung waren die Wahlen zum Grossen Rat und Regie- rungsrat im Jahre 2000, in dem der Anteil der Linken auf Schweizer Durchschnitt sank. Bei den Wahlen zum Nationalrat im Jahr 2003 kammen die Sozialdemokraten jedoch wieder auf 40% Wähleranteil, und die Linke erreicht in Basel-Stadt (als einzigem Schweizer Kanton) sogar die Merheit. Der Kanton Basel-Stadt ist der einzige deutschschweizer Kanton in dem die rechtsliberale Liberale Partei der Schweiz (LPS, in Basel LDP) eine bedeuten Rolle spielt, sie gilt dort als "Teig"(Elite)-Partei.

Wirtschaft

Chemische Industrie, Handel

Tourismus

Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz
Fasnacht
Basler Läckerli
St.Chrischona-Turm

Verkehr

Flughafen Basel-Mulhouse

Geschichte

Die ersten befestigten Siedlungen des heutigen Basel entstanden vor rund 2000 Jahren. Im 2001 feierten die beiden Halbkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft den Beitritt zur Schweizerischen Eidgenossenschaft vor 500 Jahren.

Die Gründungsjahre von Basel gehen auf das 1. Jahrhundert vor Christus zurück, wo die ersten befestigten Siedlungen auf dem Mün- sterhügel erstellt wurden. Bereits in keltischer Zeit gab es allerdings am Rheinknie - wo sich heute die nördlichen Quartiere Gross- basels ausdehnen - eine Siedlung. In der römischen Geschichtsschreibung ist Basel als Basilea erstmals im Jahre 374 nach Christus erwähnt. Um 450 kamen die Alemannen, am Ende des 5. Jahrhunderts ging Basel an die Franken, 912 an Burgund und mit diesem 1032 an das Deutsche Reich.
Bischofstab wird zum Baslerstab
Im 14. Jahrhundert befreite sich Basel von der bischöflichen Herrschaft, behielt aber den Bischofstab (heute Baslerstab) im Wappen. Im selben Jahrhundert erlitt Basel aber auch grosse Rückschläge. Zuerst kam eine Pestepidemie, 1356 folgte das schwere Erdbeben.

Zu den Höhepunkten gehörte 1431 bis 1448 der Empfang des grossen Konzils der Christenheit. Basel wurde als Weltstadt berühmt, in der Folge darauf wurde auch die Universität gegründet und 1460 feierlich eröffnet. 1501 tratt Basel der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei, seit 1833 sind Landschaft und Stadt in zwei Halbkantone getrennt.

 

Städte und Orte

  • Basel (Einwohner: 168'000 )
  • Riehen (Einwohner: 20'800 )
  • Bettingen (Einwohner: 1'200 )


Kontakt
Regierungsrat Basel-Stadt
Marktplatz 9
4001 Basel

Tel. 061 267 85 66
Fax 061 267 85 72
E-Mail: info@bs.ch
 

Weblinks

Quelle: www.basel.ch

Regierungspräsidentin Eva Herzog

Regierungspräsidentin Eva Herzog
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