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Der Schweizer Teil der Region Basel (Regio Basiliensis) umfaßt eine Fläche von 555 km² (Baselland: 518 km², Basel-Stadt: 37 km²) und hat eine Wohnbevölkerung von knapp einer halben Million (Baselland: 255.000, Basel-Stadt: 193.000). Sie liegt in der Nordschweiz im sogenannten "Drei-Ländereck" und ist deutschsprachig. Im Norden bildet der Rhein die Grenze zu Deutschland (Bundesland Baden-Württemberg), im Westen grenzt sie an Frankreich (Elsass) und einen Teil vom Kanton Solothurn, im Osten an die Kantone Aargau und Solothurn und im Süden an die Kantone Solothurn und Jura.
Die Regio Basiliensis ist auch bekannt unter den Namen: Oberrhein, Dreiland, TriRhena und Belchendreieck. Aus der Luft gesehen ist es schwer den Schweizer Teil vom Deutschen und Französischen zu unterscheiden. Überzeugen Sie sich selbst davon bei Regio Basiliensis.
Der Hauptort von Baselland ist Liestal, derjenige von Basel-Stadt ist Basel selbst.
Baselstadt besteht aus 3 Gemeinden (Basel, Bettingen und Riehen) , die aber optisch nur noch schwer unterscheidbar sind. Der Kanton Basel-Land ist auch als Baselstadt bekannt. Die Stadt Basel wird auch Basilea (Lateinisch) genannt. Der offizielle Stadtplan von Basel-Stadt.
Die 86 Gemeinden des Kantons Baselland sind in 5 Bezirke gegliedert, seit 1993 das Laufental vom Kanton Bern zum Kanton Baselland gewechselt hat. Der Kanton Basel-Landschaft ist auch bekannt unter folgenden Namen: Baselland, Basel-Land, Baselbiet (Dialekt).
Geschichte Bis ins 18.Jh. wurde das Baselbiet von der Stadt Basel geprägt und dominiert. Basel hatte seine Herrschaft über die Landbevölkerung zielstrebig ausgebaut. Das Untertanengebiet der Stadt wurde in sieben Ämter (Verwaltungsbezirke) eingeteilt, denen jeweils ein O- bervogt oder Landvogt vorstand. In den Dörfern regierten vom Basler «Kleinen Rat» eingesetzte Untervögte. Die Haupterwerbsquelle der Baselbieter war die Landwirtschaft. Über vier Fünftel der Arbeiter waren entweder Tauner (Kleinbauern und Taglöhner) oder Handwerker und Heimarbeiter (Posamenter), die im Dienst der städtischen Seidenbandherren standen. Eine neue Epoche wurde mit der Französischen Revolution und der damit eingesetzten Helvetischen Republik eingeläutet. Die alte Obrig- keit wurde abgeschafft, die Schlösser Farnsburg, Homburg und Waldenburg verbrannt. Aus Untertanen wurden gleichberechtigte «freie Schweizer». Die Baselbieter setzten grosse Hoffnungen in dieses moderne Staatssystem. Die Erwartungen, weniger Abgaben leisten zu müssen, wurden jedoch nicht erfüllt. Bereits nach fünf Jahren brach die Helvetische Republik zusammen.
In der folgenden Zeit der Mediation (1803–1814) erhielten die Kantone ihre alte Unabhängigkeit weitgehend wieder zurück. Die Re- stauration (1814–1830) brachte einen Rückschritt zu den Zuständen vor 1798, die Stadt gewann erneut die Vorherrschaft über die Landbevölkerung. 1815, nach dem Wiener Kongress, fielen auch die neun birseckischen Gemeinden an Basel. Die Birsecker fühlten sich in ihrem neuen Staatswesen aber nicht sofort heimisch. Und aus dem Birseck kamen denn auch knapp 20 Jahre später die wichtigsten Anführer der Baselbieter in den Tren- nungswirren: Stephan Gutzwiller, Anton und Jakob von Blarer.
Die Julirevolution in Frankreich (1830) gab auch den liberalen Kräften in unserer Gegend Auftrieb. Am 18.Oktober 1830 wurde von einer Versammlung im Bad Bubendorf unter der Führung von Stephan Gutzwiller dem Basler Grossen Rat eine Petition für eine Ver- fassungsrevision eingereicht. Als das städtische Parlament bei der Verminderung der Steuerlast nicht genügend Kompromissbereit- schaft zeigte, wurde am 6. Januar 1831 auf der Landschaft eine provisorische Regierung eingesetzt. Um diese aufzulösen und um die vielen stadttreuen Gemeinden zu beschützen, marschierten städtische Truppen auf, welche die Führer der Unabhängigkeitsbewegung in die Flucht trieben. Damit begann ein politisches Hin und Her, dem auch die Gesandten der eidgenössischen Tagsatzung nicht bei- kamen.
Letztendlich gründeten 46 trennungswillige Gemeinden am 17. März 1832 den neuen Kanton Basel- Landschaft. Schon am 4. Mai wurde vom Volk die Verfassung angenommen und bereits drei Wochen später der erste Landrat gewählt. Am 3. August 1833 endete ein militärischer Versuch der Stadt, die zahlreichen stadttreuen Gemeinden zu beschützen, mit einer vernichtenden Niederlage. Die städtischen Truppen wurden bei der Hülftenschanze zwischen Pratteln und Frenkendorf in die Flucht geschlagen. Damit war die Tren- nung faktisch vollzogen. Am 26. August 1833 stimmte die Tagsatzung der Trennung des Kantons in zwei Halbkantone zu, unter dem Vorbehalt der Möglichkeit einer freiwilligen Wiedervereinigung.
Die Bewohner Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm im Kanton Basel-Landschaft die Bevölkerungszahl stark zu. Lebten im Jahr 1950 im Baselbiet noch 107.549 Personen, waren es 1960 bereits 145.583. Und Ende 2001 wohnten im Kanton Basel-Landschaft 262.934 Menschen, davon 47'169 Ausländer (17,9%).
Von der Altersstruktur her lagen die Anteile der 0- bis 14-Jährigen bei 15,9%, die der 15- bis 64-Jährigen bei 68,0% und über 65 waren 16,1% der Einwohner.
In jüngster Zeit entwickelt sich das Bevölkerungswachstum geringer. Bei gleich bleibenden Geburtenzahlen wird die Zahl der jüngeren Kantonseinwohner weiter abnehmen. Hingegen wird die Zahl der über 65-Jährigen massiv ansteigen. Dies bedeutet, dass in einigen Jahren jeder Fünfte, vielleicht sogar jeder Vierte, 65 Jahre und älter sein wird.
Im Jahr 2000 gehörten noch 109'118 Personen der evangelisch-reformierten Kirche und 85'502 Personen der römisch-katholischen Kirche an. Hier lässt sich, wie in anderen Kantonen der Schweiz auch, ein eindeutiger Trend zum Kirchenaustritt ausmachen. 66'475 Bewohner des Kantons Basel-Landschaft gehörten anderen religiösen Vereinigungen an bzw. machten keine Angaben zu ihrem religiösen Bezug.
In der Zeit vor der Industrialisierung war das Baselbiet relativ gleichmässig besiedelt. Heute leben zwei von drei Baselbietern unter- halb der Hülftenschanze, fast 60% allein im Bezirk Arlesheim.
Dialekt Wie der Baselbieter spricht
Der Dialekt des Baselbiets lässt sich nicht als Einheit beschreiben. Historisch bedingt durch das katholische Birseck und die eher reformierte ehemalige Basler Landschaft, gibt es eine sprachliche Zweiteilung.
Zusätzlich kommt es in einzelnen Gemeinden oder Ortsgruppen zu Eigenentwicklungen. Zur Zeit der Gegenreformation wurde das Birseck völlig gegen die Basler Landschaft abgeriegelt. Und diese, insbesondere das untere Baselbiet, stand unter dem Spracheinfluss der Stadt Basel.
Demzufolge gibt es grosse sprachliche Unterschiede zwischen dem unteren und dem oberen Baselbiet, sowohl auf lautlicher Ebene wie auch im verbalen und lexikalischen Bereich. So lässt sich innerhalb des oberen Baselbiets das an der Grenze zum Kanton Aargau liegende Dreieck Wenslingen-Anwil-Oltingen als kleines Untergebiet mit systematischen sprachlichen Abweichungen bezeichnen. Während die Ortssprachen von Liestal und Arlesheim Einflüsse des Stadtbasler Dialekts aufweisen, zeigen die beiden Orte Biel-Benken und Schönenbuch Merkmale, die sich aus ihrer Randlage gegen den angrenzenden Sundgau hin erklären lassen.
Grundsätzlich richtet sich die Schreibweise nach den Regeln, die Eugen Dieth 1986 aufgestellt hat. Das Prinzip besteht darin, dass die Wörter so geschrieben werden, wie man sie hört oder spricht.
Das Baselbieter Klima
Die (fast) nebelfreie Nordwestschweiz
Das Baselbiet ist landschaftlich ein sehr vielfältiger Kanton. Tafeljura im Norden und Kettenjura im Süden werden ergänzt von Teilen des Sundgauer Hügellandes, des Hochrheintales und der Oberrheinischen Tiefebene.
Der höchste Punkt im Baselbiet ist die Hinteri Egg in der Gemeinde Waldenburg mit 1169m ü.d.M., der tiefste Punkt liegt bei der Birsmündung in Birsfelden mit 246m ü.d.M.
Das Höhenprofil reicht von 246 bis 1169m ü.d.M. Die tieferen Regionen gehören mit nur 800mm Jahresniederschlag zu den wärmsten und trockensten Regionen der Schweiz. In den Gipfellagen des Kettenjuras werden hingegen bis zu 1300mm Niederschlag gemessen.
Die höchstgelegene Gemeinde ist Langenbruck, die tiefstgelegene Birsfelden. Die Gesamtlänge der Kantonsgrenze beträgt 231,9km. Das Baselbiet grenzt an die benachbarten Staaten Deutschland und Frankreich sowie an die Schweizer Kantone Basel-Stadt, Aargau, Solothurn und Jura.
Die Durchschnittstemperatur betrug im Jahr 2001 im Jahresmittel 10,7 Grad. Die tiefste Temperatur wurde mit –12,5 Grad, die höchste mit 34,2 Grad gemessen.
Im Kantonsdurchschnitt fielen 1058mm Regen.
Die Sonnenscheindauer lag im Jahr 2001 bei 1767 Stunden.
Von grosser Bedeutung für das Baselbiet sind seine Flüsse. Der grösste Teil des Oberbaselbiets wird von der Ergolz und ihren Zuflüssen bestimmt. Die meisten ihrer Quellen entspringen im Kettenjura. Im unteren Baselbiet durchfliesst die Birs das Laufental und die Blauenkette in der Klus von Angenstein. Bei Münchenstein führt sie im Durchschnitt jede Sekunde 15 Tonnen Wasser, die Ergolz bei Liestal 3,6 Tonnen.
Fürstbistum Basel:
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1501 - 1833
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Kanton Basel (Alte Umschreibungen: "Stadt Basel (bzw. stat/statt Basell)", "Freystand/Freystaat Basel")
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Ort der Eidgenossenschaft bzw. Kanton der Helvetischen Republik
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1833 - heute
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Kanton Basel-Stadt (bis 1847 Kanton Basel-Stadttheil)
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Halbkanton der Eidgenossenschaft
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1833 - heute
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Kanton Basel-Landschaft
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Halbkanton der Eidgenossenschaft
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346 - heute
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Bistum Basel (Diözese)
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das Gebiet das der geistlichen Herrschaft des Bischofs von Basel untersteht
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Birseck:
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~1000 - 1792
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Vogtei Birseck (ab 1439 auch Amt Birseck, ab 1522 auch Herrschaft Birseck)
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gehörte ab 1239 dem Fürstbischof von Basel. Umfang: Dörfer Arlesheim (BL), Reinach (BL), Oberwil (BL), Allschwil (BL), Hochwald (SO, 1509 an Solothurn verkauft), Füllinsdorf (BL, nur bis 1439 (Verpfändung)), Therwil (BL erst ab 1522), Ettingen (BL, erst ab 1522), und die Burg Vordere Birseck
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Nov. 1792 - März 1793
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Teil der Raurachischen Republik
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1793 - 1800
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Teil des Departement Mont-Terrible (Frankreich)
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1800 - 1814
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Teil des Departement Haut-Rhin (Frankreich)
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1815 - 1833
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Teil des Kantons Basel
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1833 - heute
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Teil des Kantons Basel-Landschaft
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Städte und Gemeinden Basel Land
Kontakt Landeskanzlei Rathausstrasse 2 4410 Liestal
Tel. 061 925 51 11 Fax 061 925 69 65 E-Mail: landeskanzlei@bl.ch Internet: www.baselland.ch
Quelle: www.baselland.ch www.sz.ch
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